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Street Photography aus dem New York der 1980er-Jahre

Jamel Shabazz. New York Moves and Black Communities / 11.07. – 13.09.2026

Der aus Brooklyn stammende Fotograf Jamel Shabazz (*1960) gilt als einer der Wegbereiter der Street Photography. Seit den 1970er-Jahren porträtiert er auf den Straßen New Yorks Menschen der Black und Latin Communities. Seine Fotografien von Menschen verschiedener Jugend- und Musikbewegungen wie z. B. aus der Hiphop-Szene haben die jeweilige Kultur nicht nur dokumentiert sondern auch nachhaltig geprägt. Zum ersten Mal wird jetzt in Deutschland eine Museumsausstellung der fotografischen Arbeiten von Jamel Shabazz gezeigt und zwar im Braunschweiger Museum für Photographie in den Torhäusern direkt über der Oker. Ausgestellt werden Fotografien in Farbe und Schwarzweiß aus den frühen 1980er-Jahren sowie frühe Fotoalben und Buchpublikationen des Fotografen. Seine Porträts bestechen durch die besonderen Bildkompositionen, aber auch durch ihre Farben und oftmals durch die Kleidungsstile der abgelichteten Menschen. Entstanden ist die Ausstellung in Kooperation mit dem Kunsthaus Nürnberg, wo sie ab Herbst zu sehen sein wird.

Mit einer 35mm-Kamera und viel Empathie
Ganz besonders macht die Fotografien immer wieder die intensive Nähe zu den Fotografierten, die sich in ihren Gesichtern spiegelt. Sie deutet auf die besondere Beziehung und Empathie von Jamel Shabazz zu den Menschen hin. Er beginnt schon in seiner Jugend, Ende der 1970er-Jahre, mit seiner 35mm-Kamera vor allem durch Brooklyn zu ziehen und den Alltag auf den Straßen seiner Wohngegend mit ihrer afroamerikanischen Prägung fotografisch festzuhalten. Es sind vor allem Porträts von Menschen, wobei seine Kulissen Hauseingänge, Bürgersteige oder die Metro sind. Mit den Menschen, die er fotografiert, geht er zuvor ins Gespräch. Er zeigt ihnen seine Arbeiten, bevor er sie porträtiert. Es ist diese persönliche Ebene zwischen Fotograf und Fotografierten, die beim Betrachten das Gefühl von Nähe zu den Menschen auf den Fotos auslöst, auch wenn der Moment des Ablichtens schon Jahrzehnte in der Vergangenheit liegt. Jamel Shabazz hält den urbanen Alltag in all seinen Farben und seiner Schnelllebigkeit fest. Oftmals findet sich in seinen Fotografien soziale Kritik. Gleichzeitig ist sie kombiniert mit Freude, Leichtigkeit und Selbstbestimmung der fotografierten Menschen, die sich nicht ohne Stolz vor der Kamera zeigen.

Eröffnung mit Sommerfest
Die Ausstellung wird am 11. Juli um 19 Uhr mit dem jährlich stattfindenden Sommerfest des Museums für Photographie eröffnet. Zu dem Anlass wird im Garten mit Bar, Buffet und Jazz-Musik von Karle Bardowicks und Lars Bernsmann gefeiert.

Rahmenprogramm
Begleitend zur Laufdauer der Ausstellung ist ein umfangreiches Rahmenprogramm für verschiedene Altersgruppen geplant. Es wird Führungen sowie verschiedene Vorträge und Workshops zu Street Photography als Genre geben.

Fotos Jamel Shabazz, Courtesy Galerie Bene Taschen, Köln

 

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Geschrieben von oeding_admin

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