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Rein ins Arbeitsleben

In unserem Bewerbungsguide erfährst Du alles, was Du für eine erfolgreiche Bewerbung wissen musst.

In unserem Bewerbungsguide erfährst Du alles, was du für eine erfolgreiche Bewerbung wissen musst.

Egal, ob nach einem abgeschlossenen Studium, einer fertigen Ausbildung oder mit dem Start in die Lehre, wer sich nicht gerade selbstständig machen möchte, muss sich früher oder später einmal in einem Betrieb bewerben. Da aller Anfang bekanntlich schwer ist und der Einstieg in den Arbeitsmarkt schnell mal überfordernd werden kann, haben wir ein paar Tipps für Euch zusammengestellt, wie Ihr mit Eurer nächsten Bewerbung einen guten ersten Eindruck hinterlassen könnt.

 

Zeig, was du hast
Auf die meisten Stellenanzeigen kommt eine Vielzahl an Bewerbungen. Um in dieser Masse herauszustechen, ist es wichtig, dass Du etwas von Dir erzählst. Liste in Deinem nächsten Bewerbungsschreiben daher nicht bloß stichpunktartig deine Qualifikationen auf, sondern gehe etwas mehr in die Tiefe. Was macht Dich zum:zur perfekten Bewerber:in für diese Stelle? Was sind Deine langfristigen Ziele? Warum ist es für den Betrieb bereichernd, Dich auf dem Weg dahin zu begleiten?
Jeder Mensch hat neben seinen Schul-, Ausbildungs- und Studienabschlüssen auch Dinge, die ihn persönlich ausmachen. Wenn Du in einer Bewerbung Deine eigene Motivation und Deinen individuellen Werdegang als Alleinstellungsmerkmal verkaufst, kann genau das den Unterschied machen und vielleicht dafür sorgen, dass Du zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wirst.

Let’s be honest
Zwar ist es von Vorteil, wenn Du Dein Licht nicht unter den Scheffel stellst, aber Du solltest trotzdem stets darauf achten, dass Du mit Dir und Deinem potenziellen Arbeitgeber ehrlich bist.
Konzentriere Dich auf Deine Stärken und untermauere sie ruhig mit Beispielen aus der Vergangenheit, aber mach Dich nicht zu jemandem, der:die Du nicht bist. Das fällt meistens recht früh auf und macht keinen sonderlich guten Eindruck. Sei selbstsicher, aber bleibe möglichst authentisch.

Wo bin ich hier eigentlich?
Worauf die meisten Unternehmen außerdem Wert legen, wenn sie neue Mitarbeiter:innen einstellen, ist, dass diese sich vorher mit dem Unternehmen auseinandergesetzt haben, bei dem sie sich bewerben.
Versuche ein wenig über die Geschichte des Betriebs, deren aktuelle Lage und vielleicht auch über die dort gelebten Ideale herauszufinden. Das lässt Dich nicht nur aufgeweckt und interessiert erscheinen, sondern gibt Dir auch die Möglichkeit, herauszustellen, warum gerade Du genau der:die Richtige für die ausgeschriebene Stelle bist.

Sei interessiert
Solltest Du zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden, ist es wichtig, dass Du nicht wie eine magische Miesmuschel ausschließlich mit „Ja.“, „Nein.“ und „Ich glaub‘ eher nicht.“ antwortest. Sei aufgeschlossen und höre aufmerksam zu. Im Idealfall kannst Du über die Dir gestellten Fragen eine Verbindung zu Deiner Person herstellen und durch Rückfragen Dein aufrichtiges Interesse signalisieren.
Versuche außerdem, Dich nicht durch fiese Fangfragen aus dem Konzept bringen zu lassen. Vielleicht ist es sogar von Vorteil, Deinem Gegenüber humorvoll zu signalisieren, dass Du ihn:sie dabei erwischt hast, wie er:sie versucht hat, Dich aufs Glatteis zu führen? Bleibe dabei aber stets höflich und respektvoll!

Die richtigen Worte finden
Grundsätzlich gilt: Lese den Raum. Versuche zu verstehen, wer Dir gegenübersitzt. Welche Positionen bekleiden diese Personen? Wie alt sind sie? Wie sprechen sie mit Dir und untereinander?
Du solltest stets versuchen, Dich gewählt auszudrücken, aber nicht übermäßig steif und zugeknöpft auftreten. Ein freundlicher Gesichtsausdruck und vielleicht sogar hin und wieder ein natürliches Lachen lassen Dich nicht nur sympathisch, sondern auch selbstsicher wirken.
Dasselbe gilt im Übrigen auch für Deine Kleidung. In jeder Branche und jedem Betrieb herrschen unterschiedliche Präferenzen, was den Kleidungsstil betrifft.
Generell solltest Du es wohl fast überall vermeiden, bei einem Bewerbungsgespräch in einer Jogginghose aufzutauchen, aber es müssen auch nicht unbedingt immer die Bundfaltenhose und das Sportsakko sein. Schau einfach, wie Du Dich selbst am wohlsten fühlst, und passe Dich ein wenig dem Vibe der neuen Umgebung an, dann kann fast gar nichts schief gehen!

Foto Ingo Bartussek-stock.adobe.com

Vergiss nicht, abzustimmen.
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Jannick Stuehff

Geschrieben von Jannick Stuehff

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