Ida Gard in der Kaufbar

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Es ging um geschälte Bananen und Mäuse, aber auch um starke Frauen | Bei Ida Gards kleinem und feinen Konzert in der KaufBar fanden sich ganz unterschiedliche Musikliebhaber zusammen, um mit der Dänin und ihrer Drummerin Anne Kirstine Winkler einen lauschigen Abend zu verbringen.

 

Beim Konzert von Ida Gard sind Kathleen und ich schon etwas spät dran. Wir quetschen uns durch die Menge nach vorne, schon habe ich Kathleen verloren. Sie knipst munter vor der Bühne, um ein paar schöne Eindrücke mit der Kamera einzufangen, ich bestelle mir erst mal etwas zu trinken. Dann tritt Ida in den Raum, ihre Frisur ist zur Schnecke aufgezwirbelt (ihr Markenzeichen) und sie trägt dunklen Lippenstift. Es ist ihr fünfter Auftritt in dieser Location.

Ihre Anekdoten, an denen Ida das Publikum teilhaben lässt, sind sorgsam erzählte Geschichten, die dann als Lieder ein neues Gewand bekommen. Mit ihrer charmanten Art berichtet Ida, wie sie den Autor Mikael Niemi in Vittula traf, dessen Roman ihr aktuelles Album „Womb“ inspirierte. Er gab der Singer/Songwriterin spontan eine Stadtführung und präsentierte dann im Wald plötzlich ein Gewehr, mit dem sie Schießübungen machen sollte. Daraus resultierte der Song „To the Woods“. Eine meckernde Nachbarin, die wegen weggeschmissener Bananenschalen schimpfte, wurde ebenso verwurstet wie der Gedanke, nach China auszureißen. Auch ihre unterschiedlichen Blickwinkel zeigen neue Perspektiven: Was würde eine Maus denken? Wie werden Männer, wie Frauen wahrgenommen?

 

„Womb“ erzählt von den Charakteren aus Niemis „Populärmusik aus Vittula“ und vom Erwachsenwerden. Dafür hat sich Ida in verschiedenste Persönlichkeiten hineinversetzt. Ida singt laut, leise, lustig, ernst und vor allem stimmgewaltig. Auch zum Mitmachen kann sie animieren. Das wird besonders interessant, wenn eine Menge fröhlich partizipierender Zuschauer das Wort „Gebärmutter“ immer und immer wieder singt …

 

Wir treffen die bodenständige und super sympathische Sängerin nach dem Konzert, machen noch schnell ein Selfie und lassen uns eine SUBWAY signieren. Danke, Ida!

Ein Interview mit Ida und die Fotogalerie gibt es hier und hier.

Text: Katharina Holzberger
Fotos: Kathleen Kalle

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