Vier unerträglich coole Typen hören sich im neuen Podcast
„Flexen & Relaxen“ selbst beim Reden zu.
SG Bild Nov art
Ausgiebig wurde in letzter Zeit berichtet über die positiven Begleiterscheinungen, die der Creola-Lockdown neben all den weniger angenehmen Folgen mit sich gebracht hat. Menschen, die es sich leisten konnten, nutzen die neugewonnene Freizeit und willkommene Auszeit dafür, vernachlässigte Hobbies zu entstauben, Sport zu treiben oder sich neue Fertigkeiten wie das Erlernen eines Instrumentes anzueignen.
Auch der seit Juni wöchentlich sendende Daily-Life-Games-Serien-Food-Fashion-Football-Podcast von Matze Meier, Jan Jankowski, Sebasian Surrbier und Lukas Lörcher ist eine Ausgeburt des Lockdowns. In der Prä-Carola Zeit verbrachten die selbstbewussten Lifestyle-Randys ihre Wochenenden damit, in Clubs und Bars abzuhängen, Jägi-Shots zu ballern und zu späterer Stunde hilflose, vom Alkohol betäubte Fremde ungefragt in nicht endende Monologe über im Internet angeeignetes Wissen zu limitierten Schuhen, Gin und dem extrem vielschichtigen Charakter des Jokers aus „The Dark Knight“ zu verwickeln. Mit der Krise jedoch kamen die Kontaktbeschränkungen. Gaststätten und Kneipen wurden geschlossen und den vier Braunschweigern damit ein elementarer Bestandteil ihrer Persönlichkeit entzogen. Als nach Wochen der unregulierten Social-Media- und DMAX-Inhalation ihre Gehirne vor unnützen Informationen zu platzen drohten, kam dem Sport-Studenten Matze Meier die rettende Idee: Ein Podcast! Wie Matzes großes Vorbild Tommi Lobrecht waren sie so wieder in der Lage, ihre Profilierungssucht zu befriedigen und dem bedrohlich in ihnen brodelnden Mitteilungsbedürfnis auch ohne zivile Opfer ein Ventil zu verleihen. Eine Win-Win-Situation sozusagen. Thematisch arbeiten sich die vier eloquenten Mittzwanziger an allem ab, was von gesellschaftlicher und popkultureller Relevanz ist: Marvel, Playstation 4, Craftbeer, Streetfood und Superbowl. Jeden Samstag treffen sich die Freunde auf ein paar Pale-Ales in Lukas‘ Homestudio und referieren über ihre liebsten „Dragonball“-Folgen, Neuzugänge in der Schirmmützensammlung oder geben belanglose Insights aus ihrem langweiligen Alltag preis. Auch wertvolle Tipps zum Thema Styling und Masculinity werden dem Zuhörer serviert. Wer ist der fähigste Barbier der Löwenstadt? Welcher Tattoo-Artist sticht die besten Tribals?
Der bunte Themenmix der selbstironischen Plappermäulchen kommt gut an, die Zahl monatlichen Hörer stieg im September auf sechs an. Wer sich also danach zurücksehnt, freitagnachts im Eulenglück bei tätowierten Sneaker-Markos mit Sambuca-Atem fundierte Meinungen zu brisanten Themen wie Veganismus und Hannover 96 einzuholen, der sollte am nächten Sendetermin beim Streaminganbieter seines Vertrauens einschalten.

Text & Grafik Sven Gebauer

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