Mit Fremdsprachen den eigenen Horizont erweitern und die Bewerbung aufpolieren
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Wer kennt es nicht: Fünf Jahre Französisch in der Schule gehabt und mehr als „Je suis une Baguette“ ist nicht hängengeblieben. Dann kommt ein Wochenendtrip nach Paris und man kann im Restaurant gerade so die Getränkekarte lesen. Eigentlich richtig schade, oder? Zumal ja auch Reisen, Auslandssemester oder -praktika, Work and Travel und sonstige kulturelle Erfahrungen im Ausland mittlerweile schon fast obligatorisch in jedem Lebenslauf stehen und zunehmend höheres Ansehen genießen. Dann ist es schon cooler, wenn man sich nicht auf seinem Denglisch ausruht, sondern sich vorher rechtzeitig mit der Sprache des jeweiligen Landes, wo man sich aufhält, auseinandersetzt. „Wenn man die Fremdsprachenkenntnisse dringend braucht, ist es häufig zu spät, um sie zu erwerben“, weiß Bernd Stolte, Geschäftsführer der Sprachschule Inlingua in Braunschweig. Eine Fremdsprache lernt sich nicht über Nacht – je nach Intensität benötigt man schon ein paar Monate, um eine Sprache richtig zu lernen. Deshalb lohnt es sich, auch wenn es keinen speziellen Anlass gibt, seine Fremdsprachenkenntnisse aufrechtzuerhalten oder im besten Fall auszubauen.
Immer mehr Unternehmen fordern in ihren Stellenausschreibungen Fremdsprachenkenntnisse – Englisch wird dabei als selbstverständlich betrachtet und erst eine zweite Fremdsprache macht eine Bewerbung richtig interessant. „Das gilt gerade in unserer Region, die sehr stark im export-orientierten Maschinenbau engagiert ist und auch sonst viel international tätig ist“, meint Bernd Stolte.
Aber nicht nur für den Beruf und eine aussagekräftige Bewerbung sind Fremdsprachen ein schickes Extra, sondern auch für den persönlichen Horizont und um einen positiven Eindruck zu hinterlassen – sowohl im Urlaub als auch bei der Telefonkonferenz auf der Arbeit. „Neben dem Erlernen der Wörter begibt man sich beim Lernen einer Sprache immer ein Stück weit in ein anderes Land. Das zeigt auch den Respekt vor einer fremden Kultur“, so die Erfahrung von Bernd Stolte. In unserer multimedial und global vernetzten Welt wird die Kommunikation über Ländergrenzen hinweg in jeglichen Berufszweigen immer wichtiger. Wer allerdings beim Sprachenlernen an die Schlaftablette von Lateinlehrer in der 7. Klasse denkt, sollte sich davon nicht abschrecken lassen. Ob über E-Learningformate wie virtuelle Sprachkurse oder spielerisch aufgebaute Programme mit Multiple-Choice-Aufgaben, im realen Präsenzunterricht in einer Sprachschule oder mit einem Tandem-Partner – die Möglichkeiten, seinen Wortschatz aufzupolieren, sind vielseitig und flexibel. Im Sprachkurs kann man außerdem neue Leute kennenlernen, die ähnliche Interessen haben. Wichtig ist beim Sprachenlernen vor allem das aktive Sprechen. Ideal dafür ist beispielsweise ein Tandem-Partner, mit dem man über alles Mögliche quatschen kann und gleichzeitig Insider-Infos für das nächste Reiseziel austauscht. Wer sich für Online-Varianten entscheidet, sollte darauf achten, auch Sprechübungen zu machen. „Nur über aktives Sprechen übt man die Sprache und behält die Vokabeln“, rät auch Bernd Stolte.
Auch Sprachmuffel oder die, die Italienisch nach zwei Jahren abgewählt haben, sollten nicht vor dem Lernen neuer Sprachen zurückschrecken – erst mal kleine Ziele stecken, Hauptsache am Ball bleiben und sich auch trauen, zu sprechen. Wer es lieber etwas außergewöhnlich mag, kann sich auch mal in Gebärdensprache probieren – damit punktet man im Bewerbungsgespräch mit Sicherheit.

Text Louisa Ferch
Fotos StockSnap.io - Clem Onojeghuo

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