Die Volkswagen Akademie Braunschweig/Salzgitter bietet
erfolgsversprechende Berufsausbildungen von morgen.
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Die Ruhe der Sommerferien geht langsam vorüber und für viele steht ein ganz neuer Lebensabschnitt bevor. Junge Erwachsene begeben sich voller Neugier und Vorfreude auf den ungewissen Weg, der ihre Zukunft bestimmt. So finden auch in diesem Ausbildungsjahr wieder über 200 Auszubildende ihren Weg in die Volkswagen Akademien nach Salzgitter und Braunschweig, um dort in einem der weltweit größten Unternehmen einen Beruf zu erlernen. Auch ich bin heute dort zu Besuch und lasse mich durch eine Welt voller innovativer Ideen und technischen Fortschritten führen und tausche mich mit Auszubildenden unterschiedlicher Bereiche aus. Schon als ich das Gebäude betrete, spüre ich das angenehme Klima der Ausbildungsstätte. Die interessante Architektur des Gebäudes lässt viel Sonnenlicht ins Innere gelangen – auch in die Werkstätten. Die große Halle ist hell und weitläufig, viele junge Frauen und Männer wuseln umher, steuern per Tablet ihre neu programmierten Projektarbeiten. Nebenan befindet sich eine große Cafeteria mit Glasfassade – der perfekte Ort, um sich in der Mittagspause über das Neuste auszutauschen.
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Frauen und Technik?
Jährlich stellen sich die Akademien der Herausforderung, geeignete, junge Talente für ihre zahlreichen und vielseitigen Ausbildungsplätze zu finden. Leider schmälern jedoch noch immer gängige Klischees ein ausgewogenes Bewerberverhältnis von Männern und Frauen, da bei Volkswagen die meisten Ausbildungsberufe technisch orientiert sind. Josephine hat das allerdings nicht entmutigt: „Ich wollte einen zukunftsorientierten Beruf erlernen, der auch in zwanzig Jahren und darüber hinaus noch relevant ist“, berichtet mir die 22-Jährige, die bereits im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik angelangt ist. Schon in der Schule waren Mathe und Physik ihre Lieblingsfächer und so konnte sie sich gegen zahlreiche Bewerber durchsetzen. Julia hat sich für eine technische Ausbildung entschieden, nachdem sie im Praktikum bei Volkswagen alle Bereiche des Unternehmens kennengelernt hat: „Der Büroalltag war mir zu langweilig und eintönig. Zum Glück habe ich mich für die Ausbildung als Industriemechanikerin entschieden. Fräsen und Drehen macht mir unglaublich viel Spaß und alle Befürchtungen im Vorfeld sind verflogen“ – und das sieht man Julia, die mit leuchtenden Augen von ihrer Ausbildung berichtet, auch an.
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Innovation
Dieses Jahr ist zum ersten Mal auch der Ausbildungsberuf zum Elektroniker für Informations- und Systemtechnik mit von der Partie, der als einer der innovativsten Ausbildungen besonders großes Zukunftspotential verspricht. In Zeiten von Industrie 4.0 ist der sensible und sichere Umgang mit hochmodernen Hightech-Technologien unabdingbar. Besonderer Schwerpunkt: Die Programmierung und Optimierung von Automatisierungs-, Sicherheits-, Informations- und Kommunikationssystemen sowie der Umgang mit den vielfältigen Hard- und Softwarekomponenten. Anspruchsvolle und spannende Arbeit auf dem neuesten Stand der Technik ist hier garantiert.

Im Volkswagen-eigenen Future-Lab wird der Umgang mit modernen Technologien mittlerweile sogar in Kooperation mit Robotern detailliert geprobt und erlernt. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, virtuell schweißen zu lernen, um anschließend sicherer und erfolgsversprechender die Arbeit der Schweißroboter in der Fertigung beurteilen zu können. „Wir wollen unseren jungen Mitarbeitern die Technologien der Zukunft auf spannende und leicht verständliche Art und Weise vermitteln und kein altbackenes Wissen vergangener Jahrzehnte“, erläutert Ausbildungsleiter Harald Fricke. So bekommt beispielsweise jeder Azubi im ersten Ausbildungsjahr ein iPad zur Verfügung gestellt – „davon hätten frühere Generationen nie träumen können“, lacht er. Der notwendige Theorieteil wird auf schicken Smartboards statt auf verschmierten Tafeln begleitet; der Fokus liegt aber auf Praxis und Selbsterfahrung. „Es motiviert die Auszubildenden ungemein, ihre Ideen selbst umsetzen zu können“, berichtet Ausbilder Frank Schütze, denn beim früher üblichen Frontalunterricht lasse nicht nur die Konzentration schnell nach. „Bei praktischer Arbeit können sich die Schüler ihr Wissen hingegen selbst und spielerisch aneignen. Oft nehmen die Azubis am Ende sogar ein eigenes kleines Projekt mit nach Hause.“
Mehr als nur Unterricht
Kreativität und Selbstständigkeit sind die goldenen Voraussetzungen für eine erfüllende Ausbildung, davon ist Schütze mehr als überzeugt: „Anhand von Zeugniszensuren kann man nicht feststellen, wie der Charakter einer Person ist, ob sie im Team arbeiten kann und kreativ ist.“ Azubi Tim kann das aus eigener Erfahrung bestätigen: „Ich habe erst bei Volkswagen meine Interessen kennengelernt und in meinem Praktikum so viel Know-how mitnehmen können, dass ich einen super Start in die Ausbildung als Industriemechaniker hatte.“ Durch den regelmäßigen Besuch beim Tag der offenen Tür hat Tim sich dennoch schon früh einen Überblick über das Bildungsangebot der Volkswagen Akademie verschafft: „Jeder Beruf präsentiert sich und so findet man heraus, was zu einem passen könnte und was nicht.“ Vor Ort erzählen Azubis hautnah Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag und beantworten Fragen jeglicher Art. Darüber hinaus bietet Volkswagen Auszubildenden unzählige spannende Möglichkeiten, sich an Kreativprojekten, der IdeenExpo, Wettbewerben oder mehrwöchige Austauschmaßnahmen, beispielsweise der Gedenkstättenarbeit im polnischen Auschwitz, bei Bentley im britischen Crewe oder bei Volkswagen im slowakischen Bratislava zu beteiligen. Projekte wie diese sind eine einmalige Chance, sich neben dem Fachlichen auch kulturell zu bilden und seinen Horizont zu erweitern. „Es ist nicht nur lernen, es ist mehr“, meint Ausbildungskoordinator Ralf Brandes, denn auch überfachliches Lernen trägt zur Bildung junger Leute bei. Absolutes Highlight nach der abgeschlossenen Ausbildung:

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Das sogenannte Wanderjahr an einem internationalen Standort – beispielsweise in Südafrika, Portugal oder Brasilien – bietet unvergessliche Momente. Bei Volkswagen gibt es viel zu erleben und jeder Azubi hat tolle Geschichten zu erzählen. Also komm beim Tag der offenen Tür ins Gespräch mit jungen Auszubildenden und finde den Job, der wirklich zu dir passt!

Text Louisa Ferch
Fotos Thomas Gasparini, Louisa Ferch

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