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Genre Racer
Publisher Electronic Arts

Nur damit ihr wisst, wovon wir hier sprechen: Das hier ist bloß ein Remaster von „Hot Pursuit“ aus dem Jahr 2010, das damals selbst wiederum ein Remake des gleichnamigen „Need For Speed“-Kultklassikers aus dem Jahr 1999 war – kompliziert, oder? Wirklich viel Neues gibt es im Vergleich zur 2010er-Version leider nicht. Eigentlich ist sogar so ziemlich alles so geblieben, wie es ist: Als Raser oder Vekehrspolizist nimmt man mit Luxus-Sportwagen an sehr rasanten Gruppenrennen auf festgelegten Strecken teil, es geht um nichts als Tempo und darum, nicht gestoppt zu werden – oder eben die anderen zu stoppen, mit allen Mitteln, die dazu nötig sind.

Warum nun also eine Neuauflage, wenn das Ding schon 2010 da war und abgeräumt hat? Bis auf einen sehr feinen, kaum wahrnehmbaren Grafikfeinschliff bietet das am 16. November erschienene Remaster des Remake nämlich kaum Neues. Ausser eben den enormen Spielspaß, den es auch vor zehn Jahren schon gab, wenn man mit Maseratis, Bugattis und Lamborghinis Küstenstraßen, Wüstenhighways oder Waldwege entlang kracht.

Auch wenn man auf viele andere Features, die aktuelle Racer heutzutage in der Regel eigentlich bieten, kommt man bei der Raserei voll auf seine Kosten. In „Hot Pursuit Remastered“ gibt es kein Open-World-Gameplay und ihr müsste auf Tuning verzichten. Insgesamt fehlt es dem Game mit seinen sich schnell wiederholenden Aufgabenstellungen an Tiefe und Komplexität. Die Rennen wirken fast schon stumpf. Aber – wie jeder weiss – ist stumpf ja bekanntlich auch Trumpf und genau hier liegen die Stärken des Racers, auch wenn das letzte „NFS“ aus 2019, „Heat“, diesem vor diesem Remaster meilenweit Vorsprung hat. Highspeed-Action, brachiale Verfolgungsjagden, spektakuläre Crashs, nach denen der Wagen natürlich auch garantiert noch läuft wie zuvor und das Bleifuß-Battle weitergehen kann. Es gibt eine Menge Fahrzeuge, was zum einen cool ist, zum anderen aber auch etwas nervt, da man ja kaum Gelegenheit hat, sich mal wirklich in ein Auto zu verlieben, in das man nachträglich vielleicht sogar noch viel virtuelles und hart erspieltes Budget gesteckt hat. Unterm Strich ein ziemlich kurzweiliges Vergüngen, aber genau das richtige für schnelle Casaul-Action mit jeder Menge PS.

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Text Benyamin Bahri
Fotos Electronic Arts

User Rating: 5 / 5

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