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Lichtparcours

13. Juni bis 9. Oktober |
diverse Orte (BS)

lichtparcours.de

Der Braunschweiger Lichtparcours geht am 13. Juni in die 5. Runde.
Nevin Aladağ Color floating 1 Color floating 2.art
Ausgedehnte Spaziergänge sind wohl die beste Begleiterscheinung, die die sonst so furchtbare Corona-Krise mit sich gebracht hat. Das schöne Wetter genießen, die freie Zeit für Bewegung und frische Luft nutzen – daran kann man sich echt gewöhnen. Fehlt jedoch Inspiration für den nächsten Spaziergang, steht erfreulicherweise Braunschweigs beliebter Lichtparcours bevor: Am 13. Juni startet bereits zum fünften Mal die viermonatige Kunst- und Lichtinstallation. Bis zum 9. Oktober können Braunschweigs schönste Ecken neu entdeckt und erlebt werden – insbesondere zur Dämmerung oder am späten Sommerabend.

 

Für die fünfte Auflage des Lichtparcours Braunschweig wurden 15 neue sowie vier permanente künstlerische Arbeiten entwickelt. Als Reminiszenz an den ersten Parcours im Jahr 2000 stehen dieses Jahr wieder einmal die Wasserläufe der Oker und ihre 24 Brücken im Zentrum der Open-Air-Ausstellung.Die charakteristische Topographie der von historischen Wasserläufen umgebenen Innenstadt ist auch für den fünften Lichtparcours Ausgangspunkt unterschiedlicher Positionen. 15 skulpturale wie filmische Arbeiten sind ortspezifisch von internationalen Künstlerinnen und Künstlern entwickelt worden.

Leider kann dieses Jahr aber keine feierliche Eröffnung des Oberbürgermeisters Ulrich Markurth mit Publikum stattfinden. Aufgrund der aktuell geltenden Verhaltensregeln für Bürgerinnen und Bürgern wird die Eröffnung stattdessen digital per Livestream auf www.lichtparcours.de übertragen. Dennoch gibt es über den viermonatigen Ausstellungszeitraum zusätzlich zu den Installationen verschiedene Veranstaltungsangebote wie Workshops, Konzerte oder Führungen. Ob zu Fuß, auf dem Rad oder über den Wasserweg – der städtische Raum wird zu einem künstlerischen Narrativ. Kraftvolle, farbintensive, abstrakte Gebilde konterkarieren den in Städten von Werbung durchdrungenen öffentlichen Raum – das zeigen beispielsweise die Künstler Anselm Reyle und Brigitte Kowanz.
Während einige Künstlerinnen und Künstler – darunter Tim Etchells, Martin Groß, Lotte Lindner und Till Steinbrenner – mit der Kraft der bildhaften, aber auch wortgebundenen Poesie auf derzeitige veränderungsreiche Zeiten reflektieren, finden andere ebenso poetische und aufwühlende Bilder für die anstehenden klimatischen und gesellschaftlichen Veränderungen, so zum Beispiel Benjamin Bergmann, FORT und Anna Jandt oder Bjørn Melhus.
Beim Rundgang durch die Stadt wird immer wieder präsent, dass es bei den künstlerischen Arbeiten auch um unserer menschliches Sein geht, welchem wir nicht entrinnen können; um die Rollen und Funktionen, die wir als Individuum in der Gesellschaft einnehmen. Einerseits ungreifbar und sich ständig in Bewegung haltend, entzieht sich diese spiegelnde Lichterwelt der körperlichen Erfahrung, andererseits öffnet das Spiel der Lichtelemente auf der Wasseroberfläche räumliche Parallelwelten.

Weitere Infos zu den Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Programm gibt es unter lichtparcours.de.

Text Redaktion
Foto Anselm Reyle

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