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Preisverleihung des
Wilhelm Raabe-Literaturpreises

27. November | Deutschlandfunk

braunschweig.de

Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis geht in diesem Jahr bei der Preisverleihung am 27. November an den Schriftsteller Gert Loschütz für seinen Roman „Besichtigung eines Unglücks“.
Gert Loschuetz c Bogenberger autorenfotos.com art
Gert Loschütz gewinnt mit seinem Roman „Besichtigung eines Unglücks“ den diesjährigen mit 30 000 Euro dotierten Wilhelm Raabe-Literaturpreis, der von der Stadt Braunschweig und dem Deutschlandfunk gestiftet und am 27. November verliehen wird. Wie jedes Jahr wird ein in deutscher Sprache verfasstes erzieherisches Werk ausgezeichnet. Im Roman erzählt der Schriftsteller vor dem historischen Hintergrund des katastrophalen Zugunglücks in Genthin von 1939 eine Geschichte von Liebe und Verrat.


„Was bedeuten schon vier Sekunden? Nichts und doch alles, wie Gert Loschütz‘ Roman ‚Besichtigung eines Unglücks‘ mit literarischer Meisterschaft zeigt. Auf fast 120 Seiten rekonstruiert der Erzähler Thomas Vandersee eines der schwersten Zugunglücke, die sich je in Deutschland ereignet haben, um dann noch ganz andere Geschichten Fahrt aufnehmen zu lassen, um Schicksale zu beleuchten, die von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts bestimmt wurden“, begründete die Jury.

Der Erzählstil des in Genthin geborenen Autors ist sachlich, konkret und aktengenau. Gerade dadurch bekommt das Entsetzen dieser Romanprosa sowie die darin eingebettete Liebesgeschichte eine angemessene Form und konnte so die Jury überzeugen. Das hochkomplexe Kunststück über die prägende Macht des Zufalls und der Gleichzeitigkeit tarnt sich in einem Gewand eines empirisch getragenen, faktischen Berichts.

Die Jury des Wilhelm Raabe-Literaturpreises setzt sich zusammen aus Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel (Präsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft e. V.), Katrin Hillgruber (freie Literaturkritikerin), Alexander Cammann (DIE ZEIT), Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin), Dr. Anja Hesse (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig), Dr. Michael Schmitt (3sat), Prof. Dr. Julia Schöll (Germanistisches Institut, TU Braunschweig), Katharina Teutsch (u. a. FAZ und ZEIT) und Dr. Hubert Winkels (Deutschlandfunk).

Die Preisverleihung findet am Samstag, 27. November von 20 Uhr bis 22 Uhr im Rahmen von „Studio LCB“ im Programm des Deutschlandfunks statt. Auf ein frohes Schmökern.

Text Marie Vahldiek
Foto Bogenberger/autorenfotos.com

29. September 2021

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