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Zusammen mit etlichen Organisationen und Vereinen in der
Region kann jeder ein Weihnachtswunder bewirken.
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Der Klang von Kinderlachen, so hell wie die Locken der Engel, die jede Fensterbank schmücken. Ein vorsichtiger Kuss unter dem kitschigen Mistelzweig, der über der Eingangstür baumelt. Glitzernde Lichter, die Straßen fluten. Mit den Großeltern in uralten Sesseln sitzen und zwanzig Tassen Tee trinken. Haufenweise Plätzchen in Elch-Form naschen und immer wieder die alten Klassiker im Ohr, die niemals nervig werden. Weihnachten ist das Fest der Liebe und soll uns den Wert von Zusammenhalt deutlich machen. Denn wesentlich ist, sich besonders dann Zeit zu nehmen. Zeit, um darüber nachzudenken, was man tun kann, um nicht nur der eigenen Familie oder dem Freundeskreis ein wenig Wärme zu schenken. Zum Glück gibt es in der Region zahlreiche Möglichkeiten, Hilfsbedürftige, Kinder, Wohnungslose und auch den Umweltschutz in der Weihnachtszeit zu unterstützen. Denn so kann man echte Freude verschenken, anstatt viele teure Geschenke zu kaufen, die am Ende doch nur verstauben.



Tatkräftige Weihnachtsengel
Leider haben viele Menschen in der Region nicht die Möglichkeit, in einem warmen Zuhause einen Tannenbaum aufzustellen, unter dem ein ganzer Haufen Geschenke auf das Auspacken wartet. Hilfsbedürftige Familien sehen sich aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten oft nicht in der Lage, ein Weihnachtsfest auszurichten. Insbesondere viele Kinder und Jugendliche stehen am 24. Dezember häufig mit leeren Händen da. Um das zu verhindern, engagieren sich Jugendliche jedes Jahr für die Aktion „Päckchen für Braunschweig“. Diese wurde ursprünglich vom Allgemeinen Studierendenausschuss der TU Braunschweig organisiert, seit 2017 wird „Päckchen für Braunschweig“ jedoch mit viel Herzblut von der heute 18-jährigen Julia Swiatkowski vertreten. Jeder kann einen Schuhkarton mit neuen Spielsachen zum Entdecken, Kuscheltieren zum Liebhaben oder Süßigkeiten zum Naschen packen und bei ausgewählten Annahmestellen abgeben. Im letzten Jahr konnte der Verein 3 520 Päckchen weitergeben und so tausenden Kindern und Jugendlichen ein strahlendes Lächeln ins Gesicht zaubern.

Aber nicht nur die Kleinen haben einen Weihnachtswunsch. In Braunschweig gibt es mehrere hundert Wohnungslose, die oft alleine zurechtkommen müssen. Der Verein Weihnachten für alle hat sich seinen Namen zur Aufgabe gemacht: Die Mitglieder realisieren mehrere Aktionen, um Wohnungslosen und Hilfsbedürftigen in dieser Jahreszeit ein herzliches Gefühl zu bringen. In den vergangenen Jahren gab es zum Beispiel den sogenannten Wunscherfüller. Wohnungslose konnten im Rahmen dieser Aktion Weihnachtswünsche aufschreiben und sich damit fotografieren lassen. Diese Fotos wurden in Zusammenarbeit mit Studierenden der Ostfalia Hochschule im Schlosscarree ausgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, um die Wünsche mit Hilfe der Besucher wahr werden zu lassen. Aufgrund des Versammlungsverbotes kann eine solche Ausstellung diesen Winter wahrscheinlich nicht stattfinden. Dennoch will der Verein sich von Corona nicht das Fest vermiesen lassen und richtet am 21. Dezember eine große Weihnachtsfeier mit köstlichem Essen unter freiem Himmel aus.

An Heiligabend bei Kerzenschein mit der ganzen Familie am Tisch zu sitzen, ist für viele selbstverständlich. Doch wenn man auf Sozialhilfen angewiesen ist, sind tagtägliche Probleme präsenter als ein harmonisches Fest. Die Braunschweiger Initiative Parkbank e. V. möchte mit der Aktion „Kinder in Armut“ Weihnachten zu einer wundervollen Erinnerung machen. Denn das ist es, warum wir Weihnachten lieben: Es erinnert uns an unbeschwerte Kindertage, an Vorfreude, an den Glauben, an etwas Magie. Mit Hilfe von Spendengeldern organisieren ehrenamtliche Vereinsmitglieder seit 1998 Jahr für Jahr ein Fest für Familien in Armut. Dabei wird vom waschechten Weihnachtsmann über Geschenke bis hin zu traditionellen Liedern an alles gedacht, um die Alltagsschwierigkeiten für ein paar besinnliche Stunden mit den Liebsten zu vergessen.
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Fast alle dieser Organisationen sind auf Spenden angewiesen und freuen sich riesig über jeden noch so kleinen Beitrag. Als Vorstand eines großen Unternehmens hat man jedoch ein paar Euro mehr zur Verfügung, um seinen Mitarbeitern, Kunden oder Geschäftspartnern an Weihnachten eine Freude zu machen. Die Umweltorganisation WWF wirbt mit ihrer Weihnachtsaktion „Spenden statt schenken“ für eine sinnstiftende Alternative zu Geschenken. Leider bedeutet das Fest der Liebe nämlich auch ein Fest des Verpackungsmülls. Mit einer Spende an den WWF können Unternehmen ökologische Verantwortung übernehmen und viel zum Schutz der Natur und der Artenvielfalt beitragen.
Und auch wenn man kein Geld zur Verfügung hat, ist Spenden kinderleicht. Die Corona-Time schenkt uns eine Menge Zeit für Dinge, die gerne aufgeschoben werden. Also wieso nicht endlich mal alte Klamotten, Bücher und was sonst noch so rumliegt aussortieren? Etliche Second-Hand-Läden in Braunschweig sowie das Deutsche Rote Kreuz nehmen gerne Sachspenden entgegen. So tut man etwas Gutes für sich selbst und unterstützt gleichzeitig eine sinnvolle Weiterverwendung. Übrigens: Von Kleidersammel-Containern ist eher abzuraten, da deren Inhalt meistens nicht für wohltätige Zwecke genutzt wird.

Zusammenhalt feiern
Das sind nur ein paar der vielen Möglichkeiten, wie man den Weihnachtszauber mit etwas Engagement zu jedem bringen kann. Auch wenn Geselligkeit in diesen schwierigen Zeiten längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist, so ist sie doch von unschätzbarem Wert. Wir müssen uns umeinander kümmern, den Schwachen Mut machen, Kinderaugen leuchten lassen und Herzen mit Liebe füllen. 

Text Allegra Wendemuth
Fotos Weihnachten für alle e. V., Päckchen für Braunschweig e.V.

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