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Die Niedersächsische Landesregierung beschließt Lockerungen der Corona-Regeln in vielen Bereichen ab kommenden Montag.
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Nach monatelangen strikten Corona-Beschränkungen leitet Niedersachsen ab kommenden Montag (10. Mai) reihenweise Lockerungen ein. In Kommunen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 dürfen viele Bereiche wieder öffnen. Das betrifft: Gastronomie, Tourismus, Einzelhandel, Freizeitangebote und Veranstaltungen. In Kommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 greift die Bundesnotbremse. Auch Schulen und Kitas bleiben bis zu einer Inzidenz von 165 geöffnet.

Die Lockerungen sind natürlich mit Sicherheitsmaßnahmen versehen: Testen, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Abstand halten und die Limitierung von Besuchern bleiben erhalten. Folgende Lockerungen treten ab kommender Woche ein, wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 100 bleibt:

Gastronomie
- die Außengastronomie darf ab dem 10. Mai wieder öffnen
- nach zwei Wochen soll die Innengastronomie folgen, die maximal zu 50 Prozent ausgelastet werden darf
- Abstandsregeln und Maskenpflicht müssen eingehalten werden
- Voraussetzung für den Gastronomiebesuch ist entweder ein vollständiger Impfschutz gegen Covid-19, ein negatives Testergebnis oder eine Genesung
- Sperrstunde ab 23 Uhr

Einzelhandel
- der Einzelhandel öffnet für Covid-19-Geimpfte, negativ Getestete sowie für genesene Personen
- Terminshopping ist nicht mehr nötig
- verpflichtende Kontaktverfolgung analog oder digital
- 20 Quadratmeter Verkaufsfläche pro Kunde, ab einer Ladengröße von 800 Quadratmetern: 40 Quadratmeter pro Kunde

Freizeit
- Veranstaltungs- und Freizeitangebote können unter freiem Himmel stattfinden
- für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren soll Kontaktsport bis zu 30 Personen wieder möglich sein – das gilt auch für negativ getestete Erwachsene

Gastgewerbe
- die Beherbergung von Touristen (negativ getestet, genesen oder geimpft) ist in Niedersachsen wieder erlaubt – das gilt jedoch vorerst nur für Gäste aus Niedersachsen
- zusätzlich gelten die Hygienemaßnahmen sowie Abstands- und Maskenpflicht
- die Häuser dürfen zu maximal 60 Prozent ausgelastet werden
- jeder Gast muss vor Ort täglich einen kontrollierten Test machen
- Ferienhäuser und –wohnungen müssen zwischen zwei Vermietungen einen Tag leer stehen

Schulen
- niedersächsische Schulen werden wieder Präsenzunterricht im Wechselmodell anbieten

Kitas
- niedersächsische Kindertagesstätten wechseln in den eingeschränkten Regelbetrieb
 

Die Braunschweiger Stadtverwaltung hat außerdem in einer Pressemitteilung eine Unklarheit bezüglich der aktuellen Corona-Zahlen klargestellt. So ist der Irrglaube, das Gesundheitsamt würde an Wochenenden keine Zahlen übermitteln, falsch. Das Gesundheitsamt meldet seit Beginn der Pandemie täglich, auch am Wochenende, die aktuellen Infektionszahlen an das Landesgesundheitsamt. Von dort aus werden die Zahlen an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Die Stadt Braunschweig hat keinen Einfluss darauf, wann das RKI seine Zahlen aktualisiert.

Die derzeitige Sieben-Tages-Inzidenz in Braunschweig ist unter 100 einzustufen. Erst bei drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 greift die Bundesnotbremse.

Text Denise Rosenthal
Foto Benyamin Bahri

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