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Zuhause ist da, wo man den Bauch nicht einziehen muss.“ Leuchtet ein und ist die Namenserklärung dieses zauberhaften Ladens,
der sich schon seit mehr als zwei Jahren in einem Hinterhof in der Straße Kleine Burg versteckt:
Bei BellyButtonFood gibt’s „Essen für ein gutes Bauchgefühl.“ Ich mache es mir an einem der großen Fenster zum Innenhof bequem. Bunt Gehäkeltes, Pappe an der Wand und sehr viel Holz, nicht nur in Form von ganzen Birkenstämmen und anderen Deko-Artikeln, selbst einige Tische sind aus Baumstämmen und die Küchenregale aus Europaletten gebaut. Alles hübsch aufgearbeitete Recycling-Materialien! Ich habe mächtig Hunger und schlemme mich durch den Klassiker: „Das kunterbunte Menü für den Vitaminhunger“.
Aus vier Tagessuppen wähle ich die mit Kürbis, Kartoffeln und Lauch – die Rote-­Bete-, Linsen- und Grünkohl-Suppen müssen wohl bis zum nächsten Heißhunger warten! Was gibt’s dazu? Die Salatauswahl ist fabelhaft bunt: Zwischen Knollensellerie- und Spitzkohl-Möhren-, Fenchel-Orangen- und Vollkorn-Hirse-Salaten finde ich meine Salat-Dreifaltigkeit: Kichererbsen mit Majoran, Kartoffeln und Möhren mit Gewürzgurken sowie Gelbe Bete mit Kräutern. Wie schmeckt wohl Gelbe Bete?
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Zuhause ist da, wo man den Bauch nicht einziehen muss.

Ich kriege fix ein Holztablett mit meiner Auswahl und einer Scheibe Sauerteigbrot sowie einem ominösen trüb-roten Getränk dazu. Hey, sogar die Serviette ist 100 Prozent recycelt! Freundliche Musik dudelt, einige Leute lesen Bücher oder schmökern in Zeitschriften und ich haue erst mal rein. Die kräftige Kürbissuppe, fein ­abgeschmeckt mit etwas Lauch, wärmt schön. Ich habe Leinöl und geröstete Sonnenblumenkerne darüber bekommen, eine sehr gute Entscheidung! Die Salate werden alle zusammen – ebenso wie die Suppe – in einem schnuckeligen Oldschool-Schüsselchen serviert und für mich mit Postelein und Sonnenblumenkernen garniert. Ich gebe zu, von diesem großblättrigen Grünzeug hatte ich noch nie gehört. Schmeckt aber super, denn es gibt eine ganz sanfte Schärfe dazu. Die Salate sind frisch und vielfältig, besonders die volle Kichererbsen-Dröhnung in einer phantastischen gelben Paste hat es mir angetan. Für den Ausgleich zu dem reichhaltigen Geschmack sorgt die Gelbe Bete. Die dünnen leuchtendgelben Schnitze schmecken deutlich milder und leichter als ihre rote Schwester, sollen aber an Vitaminen nicht ärmer sein. Der Saft, den es zum Menü gibt, besteht übrigens aus Roter Bete und Apfel. Mild-herb und süßlich rundet er das deftige Essen ab.

Ich bin so satt, ich mag kein Blatt. Aber so eine Matcha-Baumkuchen-Praline, eine dicke Kugel aus weichem Baumkuchenteig mit Matcha, gepulvertem Grüntee, knackig umhüllt mit einer dünnen weißen Schokoschicht, sieht einfach zu verlockend aus. Einen blumigen Oolong-Tee dazu und ich bin in meinem persönlichen Himmel.
Glücklich sinniere ich über anerkannte Suppen-Weisheiten: Keine wird so heiß gegessen, wie sie gekocht wird, man sollte immer mal wieder über seinen Tellerrand blicken, anderen nie in die Suppen spucken und jeder muss die Suppe auslöffeln, die er sich eingebrockt hat. Ohne auch nur ein Haar in dem „Eco-Food“ gefunden zu haben, träume ich schon von der nächsten Grünkohl-Pastinaken-Völlerei. Bis es soweit ist, heißt es aber: den Bauchnabel wieder einziehen …

Text und Fotos: Evelyn Waldt

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