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Das familiengeführte Restaurant Sultana überzeugt mit
Gastfreundlichkeit und authentischer syrischer Küche.
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Als Anas Sawas vor 21 Jahren nach Deutschland kam, ahnte er noch nicht, dass er 15 Jahre später seine Karriere als studierter Diplominformatiker aufgeben würde, um ein Restaurant zu eröffnen. Doch als sich der blutige Konflikt in seinem Heimatland Syrien zuspitzte, entschloss er, seine Angehörigen vor dem Krieg zu retten und mit ihnen eine gemeinsame Existenz in Braunschweig aufzubauen.
Die Suche nach einer geeigneten Lokalität gestaltete sich zu Beginn schwierig. Doch in den Räumen der ehemaligen „Krabbenkuppel“ fand das Sultana schließlich ein perfektes Zuhause. Seit 2015 residiert das arabische Restaurant mit traditioneller Aleppo-Küche nun schon in der Breiten Straße, unweit entfernt vom Altstadtmarkt und mauserte sich zu einem der beliebtesten Restaurants der Region. An einem verregneten Oktobertag haben wir uns auf eine kulinarische Reise nach Syrien begeben.
Alles für den Gast
Sobald man den imposanten Eingangsbereich samt detailreich ausgearbeitetem Torbogen und massiver Holztür passiert, begegnet einem die Sultana-typische Gastfreundlichkeit. Herzlich vom Kellner empfangen, werden wir in den wohl eindrucksvollsten Raum der Immobilie geleitet – den Gewölbekeller. Zwischen arabischen Deckenleuchten, gemütlichen Lederpolstern und mit Goldfäden durchzogenen Textilien ist es leicht, ein lauschiges Plätzchen zu finden.
Bevor wir uns der Speisenwahl zuwenden, betrachten wir die Getränkekarte. Unser Blick schweift über die zahlreichen arabischen Softdrinks, Limonaden, Säfte und Heißgetränke. Was in anderen Restaurants für feuchtfröhliche Besuche sorgt, sucht man hier vergebens. „Wir servieren keinen Alkohol, weil wir unsere Küche authentisch wiedergeben möchten“, erklärt uns der sympathische Restaurantbesitzer Anas Sawas. Nach einem ihm zufolge quälenden Start hat sich das Konzept bewährt: „Wir haben unsere Gäste trotz alkoholfreier Karte überzeugt, wiederzukommen“, freut sich der Gastronom.
Dass Anas und sein Team auf die Zufriedenheit der Gäste setzen, lässt sich auch auf der Online-Tourismus-Plattform TripAdvisor beobachten: Seit fünf Jahren landet das Sultana beinahe durchgängig auf Platz eins der beliebtesten Restaurants Braunschweigs und gewann in diesem Jahr auch die Auszeichnung Travellers'Choice 2020. „Unsere Stärke entsteht durch unsere Gäste“, verrät der gebürtige Syrer, „Kritik nehmen wir uns zu Herzen und setzen sie sofort um.“
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Die feine Note
Das Prädikat, mit dem sich die syrische Küche beschreiben lässt, lautet: raffiniert. Für die feinabgeschmeckten Speisen des beliebten Restaurants ist Anas Frau Nour verantwortlich. Ohne sie wäre das Sultana nie zustande gekommen. In ihren liebevoll-komponierten Rezepten spiegeln sich arabische Tradition und regionale Frische wieder. Das authentisch-syrische Zusammenspiel der typisch arabischen Hauptkomponenten Kichererbse, Granatapfel, Aubergine, Dattel mit frischen Kräutern wie Minze, Kardamom, Zimt, Safran, Sesam und Kreuzkümmel ist präzise ausbalanciert – dezent und aromatisch zugleich. „Unsere Speisen sind nicht an die deutsche Küche angepasst worden. Die syrische Küche ist nicht zu verwechseln mit anderen arabischen Küchen. Sie ist trotz der Vielfalt an Gewürzen weniger deftig und scharf“, erläutert Anas.
Was für den Italiener die Antipasti und für den Spanier die Tapas sind, wird im Nahen Osten Mezze genannt. Eine Variation kalter und warmer Vorspeisen, die traditionsgemäß geteilt werden. Denn das gemeinsame Erleben und Genießen ist charakteristisch für die arabische Küche, jedoch durch die derzeitigen Hygieneauflagen nur eingeschränkt möglich.


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Vorweg gibt es den Gruß aus der Küche: Das rote Paprika-Walnusspüree mit Granatapfelsirup wird mit einem Weizenfladen serviert und entfaltet im Mund seine unverkennbare subtile Süße. Neben den kross-gebratenen Kartoffelwürfeln mit Knoblauch und Koriander erreicht uns die vegetarische Mezzeplatte mit knusprig-frittierten Falafel, Hummus, Mangold- und Rote Bete-Paste, einer Variation an gebratenem Gemüse sowie Teigbällchen gefüllt mit Schafskäse und Schwarzkümmel. Ein Fest für Gaumen und Auge.
Die syrische Küche zeichnet sich neben ihrer ansprechenden Ästhetik durch den Einsatz von magerem Fleisch und frischem Gemüse aus und gilt deshalb als besonders gesund. Deshalb werden auch Fleischliebhaber im Sultana fündig. Wir probieren den arabischen Klassiker Kibbeh. In den perfekt gegrillten Bällchen aus Bulgur und zerkleinertem Steak befindet sich eine pikant-mundende Mischung aus gewürztem Hackfleisch, Walnüssen und Zwiebeln.
Die Speisekarte mag zwar übersichtlich wirken, die Gerichte sind jedoch variationsreich und üppig. „Wenn der Gast eine Vor- und eine Hauptspeise bestellt hat und etwas vom Teller nachwünscht, bekommt er es auf Haus“, schildert der Herzblut-Gastronom.
Das Sultana öffnet täglich ab 12 Uhr seine Pforten für den gemeinsamen Genuss.

Text Denise Rosenthal
Fotos Louisa Ferch, Anas Sawas

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