Anzeige

Das sympathische Bar-Restaurant Friedrich der II.
ist eine kulinarische Ruheoase im Magniviertel.
KU Friedrich 6 art
Während das bunte Treiben Braunschweigs überwiegend in der Innenstadt oder auf der Meile stattfindet, ist das historische Magniviertel lange im Winterschlaf gewesen. Doch in den letzten Jahren wurde der Traditionsinsel frischer Wind eingehaucht: Das Magniviertel pulsiert und viele junge Gastronomen haben sich mit einem kleinen Café oder einer Bar den Traum eines eigenen hippen Ladens erfüllt. So auch Johannes, der im Mai gemeinsam mit seinem Vater Sven das Friedrich der II. eröffnet hat – das Nachfolgerestaurant des traditionsreichen Restaurants Friedrich, das bei sämtlichen Braunschweigern besonders für seinen Camembert im Bierteig berühmt war. Die Räumlichkeiten des historischen Restaurants standen schon lange leer und so witterte das Vater-Sohn-Duo die Chance, dort ihren eigenen Laden mit außergewöhnlicher Kulinarik in die kopfsteingepflasterten Straßen des Magniviertels zu bringen. Pünktlich zu den Corona-Lockerungen öffnete Friedrich der II. erstmals seine unscheinbaren Pforten und wer sich über die dunkle Schwelle und durch den langen, schlauchartigen Flur traut, kann im charmanten Hinterhof mal richtig die Seele baumeln lassen.
Exklusiver Kastanienregen
Zunächst kann man den dezent grünen Eingang ins Friedrich der II. zwischen all den malerischen Fachwerkhäusern fast übersehen. Hinter der rustikalen Fassade verbirgt sich heute jedoch ein modernes Restaurant mit familiärem Wohnzimmer-Flair und muckeligem Kastanienhof.

Betritt man den mit Lichterketten und Pflanzen dekorierten Außenbereich, macht sich die Atmosphäre einer urbanen Ruheoase breit – seelenruhig und doch mitten in der Stadt. Aber Achtung, im Zentrum des Hofs steht ein gigantischer Kastanienbaum und der wirft gerne seine Früchte ab! Ab und an ist auch schon mal eine Kastanie in der feinaromatischen Tomatensuppe gelandet – Johannes und seine Gäste nehmen die Attraktion mit viel Humor. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann es sich in einer der beiden überdachten Kuschel-Nischen gemütlich machen oder sich in den modernen Innenbereich des Friedrich gesellen. Dort peppen trendige Ledersessel, hippe Hängeleuchten und ein Spiele- sowie Bücherregal den Friedrich-Abend noch einmal extra auf.

Wer das Friedrich noch aus alten Tagen kennt, kann trotz des frisch eingehauchten Charmes beruhigt sein: Der beliebte Camembert von einst steht noch immer auf der Karte. „Wir wollten das Urige beibehalten, denn viele kennen die Location noch von früher“, erklärt Johannes. Trotzdem will der 25-jährige Gastronom mit der Zeit gehen und kombiniert traditionelle Küche mit modernen Eigenkreationen. „Wir haben viel überlegt, wie man aus der kleinen Küche und dem Raum, der uns hier gegeben ist, was Cooles erschaffen kann“, erzählt er weiter. Und das ist gelungen.
KU Friedrich 7 art
KU Friedrich 4 art
KU Friedrich 5 art
Fine-Dine-Feeling
Inspiriert von der mexikanischen Küche eines Freundes, gibt es im Friedrich der II. kreativste Taco-Variationen wie beispielsweise den tomatisierten Auberginen-Taco mit knackigen Pinienkernen und Orangennote oder den Roastbeef-Fladen mit aromatischer Ananas und Knoblauch. Nach Lust und Laune kann man sich durchprobieren und immer wieder Tacos einzeln nachbestellen. Und wie könnte das Friedrich der II. ohne hauseigene Kartoffelgerichte auskommen? Schließlich munkelt man, der namensgebende Fürst habe den Erdapfel mit nach Deutschland gebracht. Die Hausspezialität sind deshalb überbackene Stampfkartoffeln in unterschiedlichsten Ausführungen – beispielsweise mit feinen Hähnchenstreifen und exotischer Mango-Curry-Kokoscreme oder mit Senfsauce und Harzer Käse.

Jedem Gericht verleiht Küchen-Papa Sven sein ganz eigenes besonderes Extra, detailreich und blumig garniert. Daneben stehen Klassiker wie saftige Steaks oder fruchtig-pikantes Chili con oder sin Carne und selbstgemachte Pommes auf der ausgefallenen Friedrich-Karte. „Wir wollten kein traditionelles Menü, sondern vor allem einen Ort, an dem man verweilen und einen schönen Abend verbringen kann“, beschreibt Johannes das offene Friedrich-Konzept aus Bar, Café und Restaurant.

Obwohl Johannes und sein Vater viel Wert auf Nachhaltigkeit und die Herkunft ihrer Zutaten legen, ist ein Schmaus im F2 wirklich erschwinglich und ein Dessert aus der Kuchentheke ein Muss. Täglich zaubert die hauseigene Konditorin frische Kuchen und Törtchen. Die Qualität und die Finesse, die man im Friedrich der II. geboten bekommt, erinnern eigentlich an ein nobles Fine-Dine-Restaurant: außergewöhnliche Geschmackskombinationen und feine Aromen aus süß und scharf oder fruchtig und herzhaft, liebevoll angerichtet und von einem jungen Team aus Servicekräften bestens umsorgt. Trotzdem bleibt dabei aber die Atmosphäre tiefenentspannt, offen und locker.

Trotz der Vielfalt, die das F2 bietet, zieht sich ein harmonischer roter Faden durch das Neulings-Restaurant im aufstrebenden Magniviertel. Für den Winter sind auch schon ein paar Specials von Glühwein bis Flammlachs im charakteristischen Kastanienhof geplant. Das Friedrich der II. ist ein echter Geheimtipp für Genießer, die es leger und ungezwungen mögen.
KU Friedrich 1 art
KU Friedrich art
KU Friedrich 2 art

Text Louisa Ferch
Fotos Benyamin Bahri

User Rating: 5 / 5

SUBWAY Newsletter

 

Mit SUBWAY verpasst Du kein Event mehr in Braunschweig und der Region. Hol Dir unseren Newsletter!

Kontakt

SUBWAY – Eine Region, ein Magazin

#Redaktion

oeding magazin GmbH
Erzberg 45
38126 Braunschweig

Telefon: 0531-48015-134
Telefax: 0531-48015-79
E-Mail: info@subway.de