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Im Take-Away-Restaurant Alex und Casi's Knast gibt‘s
Multikulti-Streetfood aus aller Welt.
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Begibt man sich in Braunschweig auf die Suche nach außergewöhnlicher Kulinarik, merkt man doch schnell, dass unsere liebe Löwenstadt nicht mal richtig an der Viertel-Millionen-Einwohner-Marke nagt. Sushi, Burger und Dönerläden gibt es zu Hauf, aber wenn es mal was Besonderes sein soll, ist die Recherche schon etwas mühseliger. Auf gemütlichem Schlendergang durch die Innenstadt sollte man jedoch eine Straße, um die leider viele einen Bogen machen, nicht vergessen, denn sie hat Einiges zu bieten: die Friedrich-Wilhelm-Straße. Fast schon Hauptstadt-Feeling umgibt einen, wenn man die kontrastreichen Impressionen auf sich wirken lässt: Stripclubs, Wettbüros und Kneipen auf der einen Seite, hippe Shops mit Nachhaltigkeitsgedanken, hochwertige Boutiquen und verlockende Bistros auf der anderen.
Cumin, Curry und Liebe
Seit Oktober letzten Jahres gibt es hier auch Alex und Casi‘s Knast – ein To-Go-Restaurant mit den leckersten Köstlichkeiten aus aller Welt. Durch die Fensterreiche wird auf nachhaltigen Papiertellern oder bunt zusammengesammelten Secondhand-Schalen frisch zubereitete Multikulti-Kost gegeben, die jegliche Sinne betört. Die Empfehlung des Hauses: das ägyptische Gericht Koshari, bestehend aus Linsen, Kichererbsen und Nudeln, verfeinert mit einer würzigen Tomatensoße und Röstzwiebeln, in Kombination mit dem sudanesischen Bohnengericht Foul. Dazu gibt es bunte Toppings aus Granatapfelkernen, frischen Tomaten und salzigem Käse sowie selbstgemachtes Fladenbrot. Koch Casi lebte drei Jahre in Ägypten und weiß das Nationalgericht authentisch und traditionell zu kochen. Nicht nur für Gaumen und Riechor-gan ist das Knast’sche Koshari echter Genuss, sondern auch wirklich schön anzusehen ist diese nahrhafte Leckerei, die außer Alex und Casi niemand sonst in Braunschweig auf den Tisch bringt.
Die beiden sind ein echtes Dreamteam – zwar kennen sie sich gerade einmal seit vier Jahren, verstehen sich aber mittlerweile blind und bringen gleichermaßen die Einflüsse ihrer vielen Reisen durch sämtliche Kontinente in ihre Küchenkunst mit ein. Zu zweit wuppen sie das kleine Streetfood-Restaurant und schieben an mindestens vier Tagen die Woche ihre außergewöhnlichen Kreationen über den Tresen: Von Currywurst im Pommesmantel über arabische Pizza, Melonen-Feta-Salat bis hin zu Schawarma haben sie die besten Gerichte des ganzen Erdballs gesammelt. Die Speisekarte wird nach Bedarf immer mal wieder erweitert oder verändert. „Eigentlich wollten wir das Menü stetig ändern. Es gibt aber Gerichte wie das Koshari – das kriegen wir nicht mehr weg. Die Nachfrage ist einfach zu groß“, freut sich Alex, während er mit viel Liebe zum Detail einen Hummusteller mit etwas Grapefruit und Sesam garniert. Dazu kommt noch eine aufregende Erdnusscreme mit Zitrone und Zwiebeln, ein paar Granatapfelkerne sorgen für süß-saure Frische. „Das mit den Toppings ist unser Ding. Das ist zwar viel Arbeit, aber solche Kleinigkeiten verleihen dem Essen einfach seinen besonderen Kick“, erklärt der junge Koch weiter.
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Für Leib und Seele
Der Begriff Streetfood ist heute in aller Munde – einfach ein hip klingender Begriff für Fast-Food? „Der Unterschied ist, frisch und mit viel Liebe zu kochen. Man könnte auch Soulfood dazu sagen – gut vorbereitet, schnell gekocht, aber gesund und mit Pfiff“, so die Kocherfahrung von Alex. So gehen die beiden Gastronomen auch selbst einkaufen, wählen ihre Zutaten sorgfältig aus und bereiten alles selbst zu. „Die Liebe, die wir in unsere Arbeit stecken, kommt bei den Leuten an. Jeder, der hier einmal gegessen hat, kommt wieder“, berichtet Casi glücklich. Auch die Gelassenheit und Leichtigkeit, mit der Alex und Casi arbeiten, ihre positive Ausstrahlung und Leidenschaft für neue Kreationen hinterlassen nach einem Besuch im Knast ein wohliges Gefühl.

Seit einigen Wochen gibt es beim Knast auch draußen ein paar Tische, um gemütlich das Treiben im Kiez zu beobachten und in Ruhe zu schlemmen. „Wir freuen uns sehr auf den Sommer, möglicherweise machen wir demnächst auch mal große Tagesgerichte wie beispielsweise Paella“, träumt Casi. Die Ideen für die Zukunft und eine Erweiterung der Getränke- und Speisekarte sprudeln. Vielleicht findet sogar bald ein Straßenfest im Viertel statt. Wenn ihr also mal richtig Knast auf ein Mahl jenseits der 0-8-15-Küche habt, stattet Alex und Casi mal einen Besuch im Kultviertel ab, begebt euch auf eine Überraschungs-Reise durch kulinarische Welten und nehmt ein Stückchen sonnige Positivität mit nach Hause. 

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Text & Fotos Louisa Ferch

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