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Der wohl glücklichste aller nachdenklichen Weirdos Goldroger droppt
am 8. Mai seine neue LP „Diskman Antishock II“.
KF 01 Goldroger Credits FrederikeWetzels art
Hört man den Ausnahme-Rap von Goldroger, so hat man das Gefühl, dass der 29-jährige Kölner Sebastian Goldstein ähnlich wie Kraken mehrere Gehirne hat, was ihn befähigt, in Metaebenen und noch mehr Metaebenen zu denken. Von Thomas Mann über Batman bis zu den Powerrangers bringt er in jeder denkbaren Richtung popkulturelle Referenzen in seinen Texten unter, die wir Banausen wahrscheinlich maximal zur Hälfte verstehen. So ist sein Künstlername eine Anspielung auf den Piratenkönig aus „One Piece“ und seine Tracks heißen auch mal „Horcrux“, „Harry Haller“ oder „Sgt. Pepper“. Goldroger gibt in Sachen Musik wohl die klügsten Antworten auf all die Fragen, mit denen sich die Generation Y herumquält – was gibt mir Halt? Wo ist die Liebe? Wars das Gras oder wars der Alkohol?

Eigentlich hatte Goldie ganz andere Pläne, begann ein Jura-Studium und hatte auch in seiner Jugend mit Rap gar nicht so viel am Anglerhut. Eines Tages aber, während er spliffend auf der Couch ein paar Reime zusammenschrieb und bemerkte, dass er mit Worten jonglieren kann wie kaum ein anderer, entschied er kurzerhand, beim „Moment of Truth“-Wettbewerb des Splash Festivals mitzumachen. Dort wurde der damals 23-jährige Sebastian zum besten Newcomer gekürt, obwohl seine Musik so ganz anders ist als das, was man sonst in Sachen Hip-Hop auf die Ohren bekommt: Der Kurt-Cobain-Frisur-tragende Rapper verwandelt düstere und nachdenkliche, von verträumt-verzerrten Gitarren begleitete Lyrics mit der Kraft seiner Wortgewandtheit plötzlich in Partyhymnen und bringt Indie-Kids, Trap-Hipster und Anime-Nerds auf seinen Konzerten mit ordentlich Teen-Spirit zum Moshen.

Im November 2019 erschien in Zusammenarbeit mit dem Produzentenduo Dienst und Schulter sein zweiter Longplayer „Diskman Antishock“; eine dreiteilige Reise in Goldies rauschende Jugend. Von Drogen, Selbstzweifeln und der Liebe erzählt Sebastian auch auf dem am 8. Mai erscheinenden zweiten Teil der Platte, die im perfekten Gleichgewicht zwischen nostalgischen Retro-Vibes und hippen Rap-Rhythmen schwebt. Während Goldroger gerade im Studio an neuer Musik bastelte, haben wir mit ihm über „Diskman Antishock II“, Aftershowpartys und die Schwierigkeiten beim Texten geschnackt. Sein Corona-Streaming-Tipp ist übrigens „One Punch Man“.
KF 05 Goldroger Credits FrederikeWetzels art

Eigentlich besteht Goldroger mit Dienst und Schulter aus drei Personen. Wie entstehen bei euch die Songs?
Yeah. Mein Mixtape „Räuberleiter“ von 2015 war noch ohne die Jungs, deswegen zählt das für mich auch irgendwie gar nicht so richtig als Goldroger-Release. Dann haben wir 2016 das „Avrakadavra“-Album zusammen gemacht – die Jungs haben es produziert und ein paar Beats gebaut. Dafür sind wir zusammen in die Eifel gefahren, danach sind wir noch zusammen getourt – die beiden haben da bei mir DJ und Gitarre live gemacht und so ist das immer enger zusammengewachsen, bis zu dem Punkt, dass Hendrik von Dienst und Schulter jetzt auch einen Teil meines Managements macht. Meistens habe ich dann entweder ein paar Textfragmente oder wir bauen in unserem Studio gemeinsam einen Beat. Es gibt da keine richtige Formel. Meistens ist es aber so, dass ich irgendwas schon irgendwann mal in einem anderen Kontext rumliegen hatte – seien es Textfetzen oder ein Beat – und wenn dann der richtige Moment kommt, wo was Neues entsteht, erinnere ich mich an das, was da in den Windungen meines Hirns noch rumfliegt. Dann bin ich meistens ziemlich inspiriert und wir kloppen das dann weg.

Wieso hast du „Diskman Antishock“ aufgeteilt? Schwingt da vielleicht auch unser Spotify-Rezeptionsverhalten mit?
Ich habe das Album eigentlich nicht aufgeteilt, sondern jeder Teil steht selbstständig für sich und vermutlich kommt auch noch ein dritter, an dem ich gerade arbeite. Das mit Spotify ist auf jeden Fall auch eine Komponente – Kanye West hat ja zum Beispiel auch dieses Sieben-Track-Album gemacht. Ich sehe mich zwar schon eher als Album-Künstler, aber ich sehe auch, dass ein 15-Track-Album der Zeit irgendwie nicht so gerecht wird. Dann habe ich geguckt, auf welche Größe man ein Album runterschrumpfen kann und ab wann es ein Album und keine EP ist. Für mich habe ich da die Grenze bei sieben Tracks gezogen. Diese Länge ist mehr als eine EP und man kann narrativ was daraus machen. Ich hatte einen Haufen Demos und dachte, bevor ich da jetzt ein riesiges Album draus mache, mache ich lieber so ne dicke Mixtape-Trilogie.

Um was geht es für dich auf dem Album?
Es ist halt ne Rap-Platte und am Ende geht es schon irgendwie um mich. (lacht) Ich glaube, das ganze Album lässt sich nicht so einfach zusammenfassen. Es geht ein bisschen um alles und nichts. Es gibt eine Zwei-Track-Lovestory; die Tracks erzählen jeweils das eine und das andere extreme Ende; also einen Track über das Frisch-Verliebt sein und einen über eine ziemlich gnadenlose Trennung. In den Untertönen geht es auch sehr viel um Depressionen und um Drogen. Es ist irgendwie eine gesamtemotionale Darstellung und Rekapitulation.

Erzähl doch mal ein bisschen von deinem Tourleben. Macht ihr viel Party?
Ich habe mir tatsächlich irgendwann abgewöhnt, nach den Shows noch hart Party zu machen. Also ich mags, wenn da Backstage noch was geht, wir weggehen und da Party ist, aber ich trinke nach den Konzerten eigentlich nicht mehr viel. Ich habe auf der vorletzten Tour und auf Festivals die Erfahrung gemacht, dass ich mich krank abgeschossen habe und dann am nächsten Tag mit nem Kater performen musste und das finde ich den Leuten gegenüber scheiße. Die bezahlen 25 Euro für ihr Ticket und dann haben die auch das Recht, dass man da jeden Abend gleich gut abliefert. Es kann ja niemand in Hannover was dafür, dass ich mir in Münster zu hart gegeben habe. Ich hatte dann einmal das Gefühl, yo, das war jetzt nicht so fair. Es hat sich keiner beschwert und vielleicht hats auch niemand gemerkt, aber mir wars super unangenehm. Seitdem vermeide ich es, nach Konzerten viel zu trinken. Ich fülle dafür aber alle ab, die um mich herum sind. (lacht)

Du kommst nach deiner Show auch noch raus an den Merchstand. Wie wichtig ist dir die Nähe zu deinen Fans?
Ich gehe nach jeder Show raus, bis alle ihr Autogramm oder ihr Shirt haben. Das geht natürlich nur bis zu einer gewissen Größe. Ich glaube, wenn jetzt beispielsweise Kummer nach jeder Show rausgehen und da dann jedes Mal acht Stunden stehen würde, wäre das kacke. Aber solange das bei mir geht, möchte ich das auch machen. Ich meine, das sind irgendwelche fremden Leute, die sich die Zeit nehmen, da hinzugehen und über zwanzig Euro bezahlen. Das ist schon ein mega krasser Move von denen und dann finde ich, kann ich mir auch schon mal die Zeit für die nehmen.

Was erdet dich in dieser Zeit, in der alles immer aufregender und größer wird?
Ich hab ja quasi das Glück, dass das bei uns nicht auf einem Schlag kam, sondern es ist ja alles irgendwie organisch gewachsen. In der Zeit sind auch ein, zwei Rapper komplett an mir vorbeigezogen. Ich glaube, allein das erdet einen schon. Ich freue mich einfach krass über jeden Schritt, den wir machen und mit dem wir größer werden, aber abheben war bisher nie ein Thema und auch gar keine Option. Es gab bisher nichts, auf das ich mir nen krassen Film hätte fahren können. Abgesehen davon bin ich auch eher so ein skeptischer Typ bei solchen Sachen. Ich könnte eigentlich ruhig mal ein bisschen mehr abheben. Das würde mir, glaube ich, ganz gut tun. (lacht)

„Drogen werden ein bisschen zu oft romantisiert – das finde ich gefährlich“

KF 03 Goldroger Credits FrederikeWetzels art
In deinen Songs geht es viel um Drogen und den Rausch. Machst du dir Gedanken darüber, dass du damit anecken könntest?
Die Frage ist auf jeden Fall berechtigt und ich habe mich das auch gefragt, weil ich ja schon oft über Drogen rappe. Aber auf dem neuen Album habe ich „Bomberman“ geschrieben, weil ich am Ende des Tages nicht drogenverherrlichend sein will. Darin zeige ich auch mein Bestreben, dass ich aus dieser Ecke raus will und dass es nichts unbedingt Erstrebenswertes ist, fertig und kaputt zu sein. Drogen werden ein bisschen zu oft romantisiert – das finde ich gefährlich. Ich glaube, diese beiden Perspektiven darauf halten sich bei mir schon die Waage. Trotzdem freue ich mich, wenn meine Oma nicht gerade meine Musik hört, aber die hat Gott sei Dank noch kein Spotify. (lacht)

Noch stärker kommen popkulturelle Referenzen und Anspielungen in deinen Songs vor...
Ich mag es ultra, wenn ich Musik höre und die Referenzen checke, die so ein bisschen nerdiger und speziell sind. Da hat man so ein Gefühl vom Eingeweiht-Sein. Das finde ich als Hörer super befriedigend, deswegen wollte ich das in meiner Musik auch haben.

Nimmst du deine Inspiration auch viel aus Büchern und Filmen?
Genau. Aber die musikalische Inspiration kommt auch daher, dass ich super viel Musik höre. Dadurch hat man dann manche Sachen im Kopf, die aber für mich selber schwer umzusetzen sind, weil ich selber keine Beats bauen kann. Ich muss dann mit Händen und Füßen irgendwie vermitteln, was ich mir vorstelle. Bei „Diskman Antishock“ habe ich auch viel verarbeitet, was so gegen Ende meiner Teens passiert ist. Das ist so ein bisschen das Oberthema auf jeden Fall. Da zieht man natürlich ultra viel Inspiration raus, aber ich glaube bei mir ist das jetzt die letzte Platte, auf der ich das verarbeite. Ich habe auch noch genug in meinen 20ern erlebt, das cool passiert ist.

Würdest du gerne nochmal Teen sein und so zehn, fünfzehn Jahre zurückreisen?
Ich weiß nicht, ich war immer broke früher. Das vermisse ich gar nicht. (lacht sich halb schlapp) Also es ist schon cool, aber es waren auch echt viele Sachen nervig. Gerade so Hobbys, die ich hatte, also beispielsweise lesen aber auch coole Spießer-Sachen wie ins Museum oder ins Theater gehen, fanden alle weird und niemand hat es mit einem geteilt. Das ist natürlich cooler, wenn man irgendwann mehr Leute dafür begeistern kann. Sonst ist es natürlich geil, viele Erfahrungen das erste Mal machen zu können. Je länger man lebt, desto weniger catcht einen sowas noch. Aber an sich bin ich ganz happy gerade. Ich freue mich tatsächlich auch darauf, mal so ein richtig alter Mann zu sein – also wenn ich alt werde und nicht vorher Corona bekomme. (lacht)

Man sieht ja auf Instagram dauernd Live-Videos aus den Wohnzimmern verschiedenster Künstler. Wäre das auch was für dich?
Gerade nicht, gerade bin ich irgendwie übersättigt von alledem. Wenn ich das machen würde, hätte ich schon das Bedürfnis, dass das was Besonderes ist und jetzt machts irgendwie jeder und dadurch ist es nichts Besonderes mehr. Deswegen würde es sich jetzt eher wie ein Zwang anfühlen. Ein Wagon, auf den ich jetzt nicht aufspringen muss. Ich habe aber auch das Gefühl, dass das mehr kickt, wenn da zum Beispiel jemand alleine mit ner Akustik-Gitarre sitzt. Es ist meistens besser, je intimer das wirkt. Da unsere Show jetzt ja aber schon darauf basiert, dass es knallt, dass es noch auf den Beat drauf ne Gitarre gibt, dass auf den Vocals noch Effekte sind – das würde in so nem Stream nicht rüberkommen. Für mich macht das jetzt nicht so Sinn. Aber so Leute wie zum Beispiel Faber oder Mine, das ist krass. Die kann sich zum Beispiel am Klavier begleiten, das ist schon ne ganze Ecke cooler.

Wie vertreibst du dir die Zeit? Arbeitest du viel an Musik?
Ich habs mir vorgenommen! (lacht) Jetzt gerade fällt es mir aber sehr schwer. Ich hab halt irgendwie meine Tagesstruktur verloren und dadurch bin ich die ganze Zeit verwirrt. Es fällt mir echt schwer, mich zu konzentrieren. Um kreativ tätig zu werden, brauche ich tatsächlich Routine. Man geht ja auch nicht raus und erlebt nix und auf Kommando kann ich nicht plötzlich kreativ sein. Ich muss dafür in so nem flow sein, das kann eine Tagesstruktur sein oder wenn ich mein Hirn total abschalten kann. Obwohl nix zu tun ist, bin ich gerade total unentspannt, weil zu viel Zeit zum Denken ist. Das nervt richtig krass.

Was ist dein Quarantäne-Tipp auf Netflix?
Oh, da kann ich den „One Punch Man“ total empfehlen. Ansonsten kommen gerade jeden Sonntag diese ganzen „One Piece“-Kapitel auf mangaplus. Da freu ich mich jede Woche drauf.

Deine Texte sind sehr inhaltsstark und poetisch – wie aufwendig ist für dich das Schreiben?
Hmm, das ist super unterschiedlich. Ich versuche immer, mich nicht so viel im Kleinen zu verlieren. Ich schreibe die Tracks eigentlich super schnell, aber brauche dann richtig lange, sie fertigzumachen. Obwohl ich mir jedes Mal vornehme, dass das nicht passiert. Beispielsweise „Potion“ und „Speedball Drive“ habe ich an einem Tag geschrieben. Andere Nummern, wie etwa „Wie leicht“, wirken vielleicht ganz einfach, aber dafür habe ich ewig gebraucht. Meistens sind es wirklich die, die gar nicht so wirken, die viel Zeit gebraucht haben. Das beste Feedback bekommt man oft auf Sachen, die einem leicht von der Hand gingen. Auf irgendeiner mystischen Ebene kommt das beim Hörer an, was unverkrampft entstanden ist und was nicht. Insgesamt glaube ich, macht die Zeit, die ich in einen Song stecke, am Ende keinen qualitativen Unterschied. Das ist meistens einfach nur eine Selbstzweifelnummer, wenn es lange dauert.

Wie empfindest du das Texten auf Deutsch? Tiefgründige deutsche Texte werden ja schnell irgendwie cheesy ...
Auf rein phonetischer Ebene ist Deutsch eine super undankbare Scheiß-Sprache. Es klingt kacke und alles hat so viele Silben. Inhaltlich über so gefühlsduselige Sachen zu schreiben, ohne dabei in so eine total pathetische Cringe- Ecke abzudriften, fällt mir eigentlich gar nicht so schwer. Eigentlich habe ich auch viel mehr Love-Songs, weil ich das einfach total gerne mache, aber die meisten davon haben es nicht aufs Album geschafft. Vielleicht sollte ich auch einfach Ghostwriter werden. (lacht)

Hast du mittlerweile die Liebe gefunden?
Ich hab sie mehrmals gefunden – sowohl privat als auch in der Musik. Aber naja, ich hab sie mir dann auch selber irgendwie wieder kaputt gemacht. Jetzt gerade suche ich beides wieder. Der Song „Horcrux“ beschreibt den letzten Kontakt, den ich auf privater Ebene mit der Liebe hatte. Ich glaube, die Liebe kann man nie so wirklich festhalten. Das ist etwas, das man immer wieder findet, und was einem immer wieder entrinnt. Das ist ein ständiges Hinterherrennen. So Ted Mosby-mäßig, eine endlose Suche und Findung. (lacht)

Wie fühlst du dich jetzt in der Rolle als Musiker?
Cool. Also gerade jetzt nochmal mit den „Disk-man Antishock“-Alben habe ich das Gefühl, ich manövriere mich da langsam in so eine Position, wo ich gut stehe und wo auch nicht so viele musikalisch stehen. Es kommen ja auch gerade immer mehr Hörer dazu, gerade auch irgendwie ein Haufen Teenie-Mädchen unter 18 – die kleinen Jungs gehen eher nicht so steil auf Goldroger. (lacht) Aber dazu kommen noch Fans von Mitte Zwanzig bis über 30 und das ist natürlich irgendwie eine geile Spanne. Vor allem, weil bei mir ja alles immer ein bisschen weirder ist – damit bin ich mega happy.

Was wärst du heute, wenn du kein Rapper geworden wärst?
Wäre das alles mit dem Splash-Wettbewerb nicht so gekommen, hätte ich vermutlich irgendwas fertig studiert. Ich hab mein Jura-Studium erstmal auf Eis gelegt, bin aber noch eingeschrieben. Aber an dem Punkt gerade bin ich natürlich an einer super privilegierten Position: Ich kann Musik machen, davon leben und keiner kann mir beruflich sagen, was ich zu tun habe. Das ist schon mega geil. Ich hoffe, das mit der Musik geht noch ein paar Jahre weiter. Mittlerweile habe ich auch gemerkt, dass man seine Zukunft nur bis zu einem bestimmten Grad planen kann und ich habe da ein tiefes Vertrauen, dass ich da meinen Weg immer irgendwie machen werde.
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Interview Louisa Ferch
Fotos Antemilio, FrederikeWetzels

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