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Honig

11. Oktober | Eulenglück (BS)

Das Akustikrock-Ensemble Honig um Namensgeber Stefan Honig macht auf seiner
Abschiedstour auch Halt im Eulenglück.
KF HONIG Pressefoto Fotocredit BenediktSchmitz art
Seit 2006 existiert die Düsseldorfer Pop-Rock-Band mit Namen Honig, die mit ruhigen Akustiknummern und englischsprachigen Texten über die Bühnen der Welt tourt. So besuchte das Quintett bereits die Vereinigten Staaten und China und hinterließ überall Spuren. Die Band begibt sich 2019 auf Abschiedstournee, gibt sich an zahlreichen Spielstätten die letzte Ehre. Mit im Gepäck: Das brandneue Album „Nosebleed“, das im April erschien. Wir haben mit Stefan Honig über seinen musikalischen Werdegang, Schlaflieder und Metal geredet.

Ihr spielt am 11. Oktober in der Eule. Verbindet euch etwas mit Braunschweig?
Das wird unser erstes Konzert hier. Ich bin sehr gespannt. Bis jetzt hab ich noch keine Braunschweig-Story. Sollten wir also ändern.

Was kommt zum Süßen in euren Tee?
Haha ...!

Stefan, du hast dir autodidaktisch das Gitarrenspiel beigebracht. Fiel es dir leicht?
Ich glaube, ich war immer gut darin, mich auf Sachen zu konzentrieren, die mir nicht so schwer gefallen sind.

Du hast früher auch in einer Metalband gesungen. Wie kommt es, dass du jetzt so ruhige akustische Töne anschlägst?
Also meine letzte Metal-Band hat sich vor 15 Jahren aufgelöst. Ruhigere Musik begleitet mich jetzt schon sehr lang und es war eher eine langsame und stetige Entwicklung. Ich kann aber immer noch gut zu Pantera mit dem Kopf nicken.

Bist du der unangefochtene musikalische Initiativgeber bei euch?
Nein, gerade das letzte Album ist ein Band-Werk. Insgesamt sind wir sehr demokratisch. Was es nicht immer leichter macht. (lacht)

Warum ist Düsseldorf schöner als Köln?
Ich glaube, das stimmt so nicht. Aber Altbier schmeckt besser als Kölsch.
Wie vereinbart ihr Familie und Musik? Euer Tourplan ist 2019 doch recht gut gefüllt …
Das ist natürlich nicht immer einfach. Frühzeitige Planung und tolerante Partner sind dabei sehr wichtig.

Mögt ihr eigentlich Til Schweiger?
Ähhhh … meehhh!

Habt ihr das Gefühl, die Musikszene gleicht einer Ellenbogengesellschaft?
In dem Bereich, wo wir unterwegs sind, habe ich es immer mehr als Kuschelclub empfunden. Wir hatten nie Verträge, in denen es in erster Linie um Gewinnmaximierung ging. Das haben wir bewusst vermieden. Und auf Tour sind wir immer mit befreundeten Bands gegangen. Kann ich sehr empfehlen.

Wie definiert ihr Erfolg in der Musik?
Spaß an der Sache. Alben, auf die man auch später noch stolz ist. Gute Erinnerungen und hier und da mal eine Begegnung bei der man merkt, dass die Musik, die man macht, einigen Leuten wirklich was bedeutet.

Euer jüngstes Album trägt den Titel „The Last Thing The World Needs”. Was ist wirklich das Allerletzte, das die Welt aktuell noch gebrauchen kann?
Noch mehr Leute die ignorieren, dass wir jetzt was tun müssen, um diesen Planeten und uns zu retten.
Auf dem Album ist das Schlaflied „It’s Never The Wrong Time To Sleep“, das Stefan für seine Tochter geschrieben hat. Funktioniert’s?
Ehrlich gesagt, ist es kein Schlaflied im eigentlichen Sinne, sondern ein Lied darüber, dass meine Tochter in den ersten Wochen einfach dauernd geschlafen hat. Das macht sie jetzt definitiv nicht mehr. Dafür mag sie inzwischen unsere Musik.

Deutschsprachige Popmusik hat wieder richtig großen Zuspruch. Wieso sind eure Texte auf Englisch?
Meine Lieblingsfrage! Für mich war die Sprache der Musik immer Englisch. Da bin ich so reingewachsen und das hat sich bis heute nicht geändert. Ich habe tatsächlich kein einziges deutschsprachiges Album zuhause. Richtig erklären kann ich das nicht. Ist einfach so passiert.

Eure Tour ist eine Abschiedstour. Was sind danach eure Ziele und Wünsche?
Uns geht es bei der Abschiedstour darum diese Band auf positive Art und Weise zu beenden. Alles, was wir in den letzten 12 Jahren gemeinsam erlebt haben nochmal zu zelebrieren. Wir werden mit Sicherheit weiter Musik machen und den Rahmen unseren jetzigen Lebenssituationen anpassen. Mehr spontan. Aber definitiv mit Musik. Vielleicht ‘ne Reunion in 20 Jahren.

Interview Simon Henke
Foto Benedikt Schmitz

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