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Die Post-Grunge-Legenden Foo Fighters hauen am
5. Februar ihr zehntes Album „Medicine At Midnight“ raus.
KF Main Press Photo Credit Danny Clinch scaled art
Zwölf Grammy-Awards, über ein Dutzend goldene Schallplatten und weltweit ausverkaufte Stadien – die Foo Fighters gehören zu den prägendsten und größten Rockbands der letzten zwei Dekaden. Obwohl seit ihrer Gründung in Seattle 1994 Member kamen und gingen und sich das musikalische Gerüst um Ex-Nirvana-Drummer und Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl immer wieder änderte, gibt keine Band so zuverlässig Vollgas wie sie, schließlich hat Dave mal ein Konzert in voller Länge durchgezogen, obwohl er sich on stage das Bein brach. Kurzerhand hat er es sich einfach auf einem Thron bequem gemacht und weitergespielt. Geschichten wie diese schreiben nur Legenden.



Die vergangenen sechs Studioalben landeten allesamt in den Top Five der Albumcharts. Rock-Hymnen wie „Best Of You“ oder „Learn To Fly“ funktionieren nicht nur auf Festivals, sondern machen auch einen durchfeierten Abend im Club perfekt. Gerade erst hat die sechsköpfige Band bei der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden den Appetit auf neue Musik angeregt und nun steht auch schon das zehnte Studioalbum der Kämpfer in den Startlöchern. „Medicine At Midnight“ verspricht, den eintönigen Lockdown-Alltag mal ganz schön aufzumischen und zu Hause richtig in die Luftgitarre hauen zu können. Wie genau die neue Scheibe klingt, verrät uns track-by-track der Musikexperte unseres Vertrauens, Riptide-Plattendealer Chris Rank:
„Ich persönlich halte Mastermind Dave Grohl für einen der besten, coolsten und umtriebigsten Musiker der Gegenwart. Kommerziell erfolgreich – aber im musikalischen Untergrund zu Hause. „Medicine At Midnight“ ist die zweite Platte mit dem neuen Keyboarder Rami Jaffee, der bis 2017 die Band schon als Tourmusiker begleitete. Neun Songs zählt das Album, der Sound ist top, richtig schön fett, druckvoll und vor allem nicht zu glatt. Hervorheben möchte ich hierbei den wummernden Bass und den Synthesizer, die beide viel Raum einnehmen, ohne dabei miteinander zu konkurrieren.
Das Album startet mit dem überraschenden „Making A Fire“ – überraschend deshalb, da der Song fast funky oder gar groovy ist und mit einem Frauenchor aufwartet. Mit ordentlichem Groove geht es auch beim zweiten Track weiter, der zugleich die erste Single ist: „Shame Shame“. Insgesamt wissen viele Tracks mit verschlepptem Tempo und besagtem Groove zu gefallen. Der vierte Song ist das erste echte Highlight des Albums: „Waiting On A War“ beginnt ruhig und akustisch, steigert sich dann immer weiter, bis er förmlich am Ende explodiert. Supersong! Mit dem darauffolgenden Titeltrack sind wir beim schnellsten Song des Albums angekommen. Zum Ende des Albums werden weitere Hits rausgefeuert: Der vorletzte Track „Chasing Birds“ ist sehr ruhig und akustisch und überzeugt mit viel Gefühl. Noch nicht genug Abwechslung? Dann freut euch auf den letzten Track „Love Dies Young“. Er ist sehr poppig, aber enorm treibend und tanzbar, hier darf sich Rami Jaffee jetzt richtig austoben.
Das Album überzeugt mich auf ganzer Linie. Es hat zwar keinen alles überragenden Oberhit der Marke „Everlong“ oder „The Pretender“, macht das durch Tanzbarkeit, Spielfreude und Abwechslung aber locker wett. Foo Fighters – noch immer eine der wichtigsten (Alternative-)Rockbands der Gegenwart.
Wir sehen uns dann im Pit vor der Bühne.
Irgendwann.“ 
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Text Chris Rank, Louisa Ferch
Foto Danny Clinch

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