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Kult-Liedermacher Götz ­Widmann folgt seiner Berufung als Künstler und tritt auf, wo er kann, gewohnt gut gelaunt und den Begleiterscheinungen der Pandemie trotzend. Am 21. November wäre er in der Brunsviga aufgetreten.
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Liedermacher sind längst nicht mehr nur die linksgrünvertonenden Barden der 70er und 80er Jahre: Ein „Über den Wolken“-schwebender Rainhard May, „Kokain“-schnupfender Konstantin Wecker oder „Heute hier, morgen dort“-träumender Hannes Wader und ihre gesellschaftskritischen, politischen Themen haben in den 90ern eine neue Generation von singenden Poeten abgelöst. Aus „Liedermachen“ wurde „Liedermaching“, der Wanderklampfen-Lagerfeuer-Sound wurde fetziger und freier, die Inhalte humoristischer und auch deutlich derber. Allen voran hat das Bonner Gesangsduo Joint Venture mit ihren Texten übers Kiffen, Ficken und Saufen diese neue, radikale Strömung geprägt. Ihre Hits wie „Haschisch rauchen macht harmlos“ oder „Hank“ wurden zu Hymnen des Underground und mit hoch erhobenem Mittel- statt Zeigefinger eb¬neten die beiden Punk-Poeten heutigen Genre-Stars wie J.B.O. oder den Monsters of Liedermaching den Weg.
Joint Ventures unbeschwerter Singsang kam jedoch schlagartig zu einem Ende, als einer der beiden Bier- und Bobelbarden plötzlich auf tragische Weise verstarb. 2000 erlag Martin „Kleinti“ Simon einem Herzinfarkt, sein Kompagnon Götz Widmann war nach diesem traurigen Karriereende Joint Ventures fortan auf sich allein gestellt.
Seit nunmehr 20 Jahren hält Götz Joint Ventures Fahne als Solokünstler hoch und trägt das Liedermaching-Erbe der Kombo in die Welt – bis heute frivol, sarkastisch und scharf wie eh und je, dabei aber auch stets ehrlich, nachdenklich und vor allem lebensbejahend. Nach 18 Alben, einer Labelgründung und etlichen Touren durch Deutschland, Österreich und die Schweiz blickt der inzwischen 54-jährige Künstler nun auf 30 Jahre Musikmachen zurück. Am 21. November wäre er in der Brunsviga aufgetreten – coronakompatibel mit funktionierendem Hygienekonzept. Doch der Wellenbrecher-Lockdown hat auch diesem Konzert einen Strich durch die Rechnung gemacht. Neben seinem im Januar erschienenen aktuellen Studioalbum „Tohuwabohu“ hätte er ein improvisiertes, spontanes Programm mit dem Besten von Joint Venture bis heute zum Besten gegeben. Wir konnten dem King of Klampfenquatsch vor dem geplatzten Konzert ein paar Fragen stellen.
30 Jahre Götz mit Gesang und Gitarre – hättest du je gedacht, mal so lange von deiner Musik leben zu können?
Es ist schon krass lange. Aber das Krasseste ist, wie schnell das alles gegangen ist. Ich wundere mich immer noch oft genug darüber, dass ich das alles überhaupt erleben darf.

Was wäre im Falle eines Scheiterns dein Plan B gewesen? Hättest du was mit deinem BWL-Abschluss gemacht?
Da will ich gar nicht drüber nachdenken. Wenn man so etwas startet wie wir damals hat man am besten keinen Plan B, das schafft man nur mit 150-prozentiger Entschlossenheit und da ist ein Plan B extrem kontraproduktiv.

Hast du jemals ans Aufhören gedacht?
Nach dem Tod von Kleinti im Juni 2000, aber nicht sehr lange. Ich hatte zum Glück ein bisschen Geld, um mir ein halbes Jahr Trauerphase zu erlauben, aber dann musste es weitergehen. Es war absolut großartig, wie mir damals ganz schön viele Freunde dabei geholfen haben, wieder auf die Füße zu kommen. Das Publikum war mir auch immer sehr treu. Danke an alle noch¬mal dafür an dieser Stelle.

Was hält dich am Ball? Was motiviert und inspiriert dich, immer weiterzumachen?
Ich mache das was ich am liebsten mache als Beruf. Ich muss mich da nicht großartig motivieren, wenn ich paar Tage frei habe fange ich ziemlich schnell an neuen Songs zu arbeiten. Ich liebe das einfach.

Wieviel Joint Venture steckt nach 20 Solo-Jahren noch in deiner Musik?
Live sowieso jede Menge. Joint-Venture-Songs sind ja immer noch ein ganz wichtiger Bestand¬teil meiner Auftritte. Und was das Songwriting angeht, benutze ich seit 30 Jahren die gleiche Technik. Ich hock mich in irgendeine Küche – es muss eine Raucherküche sein – und bastle, während ich gemütlich den Kühlschrank leere, in aller Ruhe an neuen Songs. Hat sich so bewährt und ich musste bislang nichts daran ändern.
Wünschst du dir manchmal auch einen Gesangspartner zurück?
Ich wünsche mir relativ oft genau den Gesangspartner, den es mal gab. Der fehlt mir – nach wie vor. Aber da das etwas ist, an dem ich nichts ändern kann, habe ich mich in den letzten beiden Jahrzehnten doch auch sehr mit der Tatsache angefreundet, alleine unterwegs zu sein. Es macht einen einfach unglaublich frei und flexibel. Und man kann die ganze Gage allein einsacken. (lacht)

Ist es für dich immer ein Kinderspiel, locker zu bleiben und die Dinge nicht zu ernst zu nehmen?
Etwas schwerer, alles mit Humor zu nehmen, fand ich es in den letzten Jahren tatsächlich. Über Trump oder die AFD kann ich halt dann doch nicht mehr lachen. Die Welt war meinem Ge¬fühl nach schon mal ein deutlich gemütlicherer Ort. Ich habe früher immer gedacht, dass sich die Gesellschaft langfristig in Richtung Vernunft, Gerechtigkeit und Menschenwürde entwickelt. In den letzten Jahren gab es leider einige harte Rückschläge. Gerade das Internet, von dem man mal dachte, es würde ein wunderbarer Ort der Aufklärung, der zwischenmenschlichen Begegnung und der geistigen Freiheit werden, hat sich ins absolute Gegenteil gedreht. Wenn ich sehe, wie die sozialen Netzwerke gerade systematisch mit menschenverachtender Desinformation geflutet werden, finde ich es halt nicht mehr lustig. Da schreibe ich dann auch mal einen traurigen oder wütenden Song. Der muss dann raus, sonst krieg ich den Kopf nicht frei für die schönen Aspekte des Lebens. Aber wenn man sich meine letzten Alben anhört, sind da schon mehr oder weniger genauso viele böse, sarkastische und ironische Lieder drauf wie immer.

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Mancher behauptet, bei dir ginge es inzwischen mehr um Gesellschaft und Politik als um Kiffen und Sex. Ist da was dran, dass du heute vernünftiger, weiser und vielleicht auch ernster bist?

Ich war doch schon immer vernünftig und weise und manchmal auch richtig ernst. (grinst) Die unanständigen Lieder haben wahrscheinlich nur immer leichter die Leute erreicht.

Im Konzert spiele ich ja jetzt auch eher mehr lustiges Programm, einfach weil meine Konzerte vor allem gute Lau¬ne verbreiten sollen. Aber wenn du meine Alben hörst, seit den 90ern bis heute, waren da immer schon Balladen und nachdenkliche Lieder drauf. Ich habe jetzt echt nicht den Eindruck, als hätten sich meine Themen großartig geändert. Ab und zu stellt mir mal jemand in einem Interview diese Frage, ich nehme das aber persönlich komplett anders wahr. Ich hab immer noch die gleichen Vorlieben und Abneigungen wie mit 16. Ich nehme auch immer noch die gleichen Rauschmittel. Würde jetzt gerne sagen, dass ich sie gezielter einsetze, aber damit würde ich mir wohl selbst etwas vormachen. Ich bin noch haargenau der gleiche Idiot, der ich immer schon war – mit dem großen Glück, dass sich viele Leute darin wieder¬erkennen können, wenn ich mich über meine eigenen Schwächen lustig mache.

Erst 2018 bist du nach Berlin gezogen. Wie erlebst du diesen Party-Hotspot Europas?
Das Sodom und Gomorrha findet ja überwiegend in Techno-Clubs statt und da ich gegen diese Musikform mental und physisch ziemlich allergisch bin, kriege ich davon nicht so viel mit. Sollen die ihren Spaß haben, ich geb mir was anderes, alles okay. Ich bin ja eh die meiste Zeit auf Tour, da sind immer sehr viele Menschen und wenn ich nach Hause komme, hab ich ganz gern auch erst mal meine Ruhe. Das geht auf den Kanaren oder in der Schweiz, wo ich auch sehr gerne bin, definitiv leichter als in Berlin. Insgesamt hat Berlin für mich in den letzten Jahren spürbar an Einzigartigkeit und Charme verloren. Früher gab es viel mehr alternative Lebensformen, mehr Subkultur. Das wird leider zunehmend verdrängt. Ich empfinde das als traurige Entwicklung, denn gerade das Bunte, Anarchistische hat diese Stadt zu einem ganz besonderen Ort gemacht. Man findet es natürlich noch, aber davon war mal viel mehr da.
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Aktuell ist Berlin ja auch als Demoaustragungsort jener wild durchmischten Gegner der Coro¬na-Maßnahmen im Gespräch ...
Du sprichst jetzt wahrscheinlich von den Quer¬denker-Demos. Ich glaube natürlich nicht, dass alle Leute, die da mitlaufen, Nazis oder Reichsbürger sind. Da meinen es schon viele gut. Allerdings vermisse ich bei denen dann doch eine klarere Distanzierung von rechts. Was einige meiner Face-book-Freunde da so Tag für Tag teilen, kommt doch ganz klar erkennbar aus einer nicht ganz so unschuldigen Ecke. Sie merken es aber nicht oder wollen es nicht merken. Diese ganzen Clips und Schaubilder, die da kursieren, produziert ja jemand mit einer klaren Absicht dahinter, nämlich Hass und Misstrauen gegenüber Medien, Institutionen und Persönlichkeiten der Gesellschaft zu säen. Die Leute, die das machen, sind leider sehr viel schlauer geworden, verdrehen Begriffe wie Freiheit, Zensur oder Diktatur ganz bewusst. Und mit diesem Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Diffamierung werden die sozialen Netzwerke geflutet. Da ist eine Welle der Desinformation unterwegs, die die Menschen sowas von gehirnwäscht und ich muss dann traurig mitansehen, wie etliche Leute, die ich mag, darauf reinfallen und irgendwelchen demokratieverachtenden Faktenverdrehern noch dabei helfen, ihren Hass und ihr Misstrauen zu verbreiten. Das tut weh. Man muss sich die Seiten nur mal anschauen – wo das herkommt. Das sind so oft gar keine richtigen Menschen, sondern ganz klar erkennbare Fakeprofile. Wenn jemand aber erst mal in diese, ich nenne es „Algorithmusfalle“, getreten ist, ist es verdammt schwer, sie oder ihn da wieder rauszuholen. Mit normalen Argumenten oder Fakten kommt man da nicht mehr ran. Man kann für jede noch so dumme Meinung im Internet tausend¬fach Bestätigung finden. Die Leute glauben, was sie glauben wollen. Da baut sich so eine Bestätigungsglocke auf – meiner Meinung nach eines der größten Probleme unserer Zeit. Und dadurch, dass dieses Phänomen von rechts systematisch ausgenutzt wird, auch eine nicht zu unterschätzende Bedrohung für unsere Demokratie.

Hast du dir die Demos mal angesehen? Oder bist vielleicht sogar selbst mitgelaufen?
Wenn ich irgendwo eine Reichsflagge sehe, suche ich größtmöglichen Abstand, wenn da auch noch die komplette Verschwörungsprominenz mitmarschiert sowieso. Ich bin auch echt der Meinung, dass unsere Gesellschaft diese ganze Corona-Geschichte nur mit Solidarität und gegenseitigem Respekt überwinden kann. Und der Freiheitsbegriff, der auf diesen Demos propagiert wurde war doch sehr stark egogeprägt. Nicht mein Verständnis von gesellschaftlichem Zusammenleben, sorry.
Wie wichtig ist es dir als Künstler und Sprachrohr der ursprünglichen Gegenkultur, sich in diesem Kuddelmuddel klar zu positionieren?
Im Moment gibt es ganz klare Versuche von rechts, klassisch linke Begriffe wie „Querdenker“ oder „Widerstand“ neu zu besetzen und damit Leute, die das erst mal nicht merken, auf ihre Sei¬te zu ziehen. Klappt ja auch viel zu gut. Ich ste¬he nach wie vor konsequent auf der Seite des menschlichen Individuums, daran wird sich auch nie etwas ändern. Und das ist gerade an vielen Fronten sehr bedroht. In dem Moment, wo jemand bewusst Fakten verdreht und Menschen mit Lügen manipuliert, die er nicht mal selber glaubt, um daraus politisch Kapital zu schlagen, ist er für mich verachtenswert und ich muss ihn bloßstellen, wo ich kann. Fakten sind ein Wert an sich. Es ist heute noch wichtiger als je zuvor, die Wahrheit zu suchen in dieser Flut von Informationen, die fast immer eher von Interessen als von der Suche nach Wahrheit gesteuert sind. Was mir Angst macht, ist die Tatsache, dass viele Leute da¬ran gar kein Interesse mehr haben, sondern sich aus dem Kuchen das Stück herausschneiden, das ihnen am besten schmeckt. Und dass es Leute gibt, die diese geistige Trägheit eiskalt ausnutzen.

Wie gehst du damit um, wenn Leute in deinem Bekanntenkreis nun „abdriften“?
Ich bin absolut dagegen, solche Leute zu entfreunden, auch wenn ich mittlerweile richtig schlechte Laune kriege, wenn ich auf Facebook gehe. Ich versuche, mich mit ihnen auseinander¬zusetzen, dann doch auch mal einen Kommentar abzugeben, aber möglichst nicht allzu vorwurfsvoll, sondern eher mit Fragen. Das ist allerdings kein besonders dankbarer Job.
Und wie kommst du als Kulturschaffender überhaupt mit der Corona-Pandemie klar?
Komplexes Thema. Das Wichtigste ist, dass unsere Spielstätten und Veranstalter gerettet werden. Die sind am zerbrechlichsten. Und zwar eben auch die Subkultur und die kleinen Läden, nicht nur die Theater und Opernhäuser. Es ist grausam, wie deren Sorgen von der Politik komplett ignoriert werden. Das ist aktuell eines der traurigsten Themen der deutschen Wirtschaftspolitik in der Coronazeit. Die Lufthansa mit 30 000 Mitarbeitern hat neun Milliarden Subventionen erhalten. Dafür haben sie dann erstmal ganz schnell 20 000 Mitarbeiter entlassen. Mit 9 Milliarden könnte man 450 000 Kleinbetrieben und Solo-Selbständigen eine Finanzspritze von je 20 000 Euro geben, nur mal so als Beispiel in den Raum gestellt. Und das sind ja nicht nur die Jobs von denen, sondern jeder von denen interagiert ja auch noch mit ganz vielen anderen Menschen. Man braucht keinen Hochschulabschluss, um sich auszurechnen, wo das Geld gesellschaftlich besser investiert gewesen wäre.

Wie ist es für dich, mit all den Hygienevorschriften vor deutlich weniger Publikum aufzutreten?
Ich habe im April/Mai gedacht, dass ich bis mindestens Mitte 2021 überhaupt nicht mehr auf¬treten würde. Insofern ist jeder Abend, an dem etwas stattfindet, schon ein kleiner Sieg. So versuche ich, das auch wahrzunehmen. Die Leute sind sehr dankbar, die Stimmung ist liebevoll und gut gelaunt. Eigentlich alle Konzerte, die ich bis jetzt hatte, waren von der Atmosphäre her sehr erfreulich. In meinem Fall hat sich durch die Tatsache, dass das Publikum kleiner ist und meistens alle sitzen, ganz natürlich ergeben, dass ich ein bisschen mehr Zuhör- als Partyprogramm mache. Ich mag das ja sowieso.
Ich werde auch nach wie vor jedes auch noch so kleine Konzert spielen. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass das gerade mein Auftrag ist. Ich hoffe zutiefst, dass es nicht noch schlimmer wird als es jetzt eh schon ist. NRW hat vor kurzem die Zuschauerzahl für alle Kulturstätten auf 20 Prozent ihrer normalen Kapazität be¬grenzt. Das ist ein Todesurteil für die Kulturszene, das irgendein Politiker an seinem Schreibtisch einfach mal so unterschrieben hat. Wenn man sowas macht, sollte man den Betroffenen auch helfen, das zu überleben. Es sind einzelne Branchen, die gerade die Hauptlast der Corona-Ma߬nahmen tragen. Das könnte man dann auch fairerweise irgendwie ausgleichen.

„Tohuwabohu“ hast du im Studio komplett mit Band aufgenommen. Jede Menge hochkarätiger Gastmusiker finden sich auf dem Album wieder. Warum hast du dich für dieses Album wieder für ein Band-Line-up entschieden? Welche Vor- und Nachteile hat das bei der Produktion mit sich gebracht?
Ich habe die letzten drei Alben mit Band aufgenommen, eigentlich sogar die letzten vier, wenn man das letzte Livealbum dazurechnet. Da hast du wohl was verpasst. Ich finde es einfach geil mit anderen Musikern zusammenzuarbeiten. Auf Tour war das auf die Dauer zu anstrengend und auch echt finanziell nicht durchzuhalten. Aber auf einem Album ist das was ganz anderes und wenn ich höre was für geile Sachen meine Musiker wieder zum neuen Album beigetragen haben ist es auch definitiv die ganze Mehrarbeit wert, die so ein Bandalbum macht. Ich höre das dann auch selber einfach viel lieber, wenn ich mal was von mir höre dann immer Bandalben.
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Wie kommt dieser Kontrast zu deinen klassischen Wanderklampfenlagerfeuersongs bei den Fans bisher an?
Ich glaub ganz gut, für Tohuwabohu hab ich bis jetzt nur großes Lob bekommen. Und keiner hat gemotzt, das ist ganz ganz selten.

Was verbindet dich mit der Gedankenfabrik Bortfeld, hier in der Region?
Ich liebe die Gedankenfabrik Bortfeld, habe ganz viele Freunde, das ist schon ein ganz besonderer Haufen. Das ist etwas worauf diese Region wirklich stolz sein kann. Ein Kollektiv von künstlerisch interessierten Leuten, die nicht nur labern sondern etwas machen. Und feiern können die, es ist immer wieder ein reiner Spaß mit denen zusammenzuarbeiten, ganz großes Kino.

Was verbindet dich mit Braunschweig?
Ich komme ja wirklich schon eine ganze Weile nach Braunschweig. Früher in den Brain Klub und dann seit jetzt doch auch ganz schön langer Zeit in die Brunsviga. Gerade in der Brunsviga ist mir immer aufgefallen, dass die Konzerte eine ausgesprochen seltene Kombination von Ausgelassenheit und doch auch Konzentration auf die Inhalte hatten. Das gibt einem als Künstler immer einen maximalen Spielraum für einen besonders schönen Abend mit einer stilvollen Songauswahl und ganz viel guter Laune.

Worauf können sich deine Zuschauer am 21. November in der Brunsviga freuen?
Hoffe auf genauso einen geilen Abend wie immer. Siehe oben.

Wie stellst du dir deine nächsten 30 Jahre Musikmachen vor? Wie stellst du dir deine Zukunft bzw. deinen Ruhestand als Musiker vor?
Ich mach so lange weiter wie es geht, habe garantiert keine Ruhestandspläne. Kann sein dass ich irgendwann doch mal irgendwohin auswandere wo es ein bisschen wärmer im Winter ist als hier, aber dann würde ich trotzdem auf jeden Fall zwei- dreimal im Jahr nach Deutschland kommen um auf Tour zu gehen. Ich liebe das, Ruhestand ist nicht geplant.
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Interview Benyamin Bahri
Fotos Götz Widmann

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