subway
Haiyti

6. Oktober | Eulenglück (BS)

Im Oktober trägt der Haiytianische Hurrikan heftige Beatböen aus Hamburg in die Eule.
Ticket-Hamsterkäufe werden empfohlen, die Vorhersage lautet: Es wird lit!
Haiyti Pressebilder 2017 CMS Source 1 Art
Gerade hat sie noch einen der allerletzten Echos ergattert – und zwar den Qualitätspreis der Kritiker, mit dem vor ihr schon Peter Fox, Kraftklub und die Beginner ausgezeichnet wurden. Doch einen Eklat hat sie damit nicht ausgelöst, denn Ronja Zschoche alias Cloud-Trap-Rapperin Haiyti, da ist sich das Feuilleton einig, ist der neueste dope Scheiß aus Hamburg. Bisschen Trash, bisschen Pop, ein paar Rollenklischees und eine Prise Ironie, so heißt das Erfolgsrezept der Höhenfliegerin, das bei Kritikern derzeit für feuchte Höschen sorgt. Unter anderem Juice, Die Zeit und Rolling Stone preisen ihre lyrische Raffinesse und avantgardistischen Auto-Tune-Skills und stellen sie mit Pionieren der Musikgeschichte wie Nina Hagen und Falco in eine Reihe.

Bling-Bling-Bling!

Dabei ist die krächzend-quäkende 31-Jährige kein Szene-Frischling: Bereits mit 14 spittete das nur knapp 1,60 Meter große Rude-Girl ihre ersten Lines in Hamburgs Peripherien zwischen Blau- und Rotlicht. Unter wechselnden Pseudonymen hat sie in den letzten Jahren auch schon gewaltig von sich hören lassen und bei ihrem üppigen Release-Output etwa mit Frauenarzt, Joey Bargeld, GPC, Hustensaft Jüngling, Juicy Gay und Money Boy kollaboriert. Ihr inoffizielles Debütalbum „Havarie“ nahm Haiyti 2015 noch neben ihrem Kunststudium im kleinen eigenen Studio in Hamburg auf. Danach kamen mehrere Produktionen mit den Berlinern KitschKrieg, gipfelnd in dem im Januar rausgebrachten Major-Debüt „Montenegro Zero“ bei Universal Music, das direkt auf Platz 25 in die deutschen Albumcharts einstieg.

Rawr, rawr!

Die besungenen „100.000 Fans“ kriegt Haiyti schnell zusammen. Auf dem neuen Album kommt die Einzelkämpferin moderner, poppiger und eingängiger daher und entkräftet durch ihre nach vorne preschende, augenzwinkernd provokative Art sogleich sämtliche Hater. Emotional driftet das Viral-Phänomen mit Straßenkredibilität und Luxus-Komplex zwischen „Haubi“ und „Monacco“, Degeneration und Dekadenz, Outcast- und Bossbitch-Attitüde. Ihre surrealen Hyperbeln, kryptisch-metaphorischen Wortkombinationen und adlib-ishen „Urlaute“ werden untermalt von ebenso schallernden „Gangsta-Pop“-Beats des KitschKrieg-Kollektivs, das originelle Effekte wie Handy-Störgeräusche und Hecheln verbaut hat. Produzent Chris ist übrigens Ex-Braunschweiger.
Also, im Oktober gut festhalten, wenn der fulminante Mini-Wirbelsturm die Eule abwrackt.

Haiyti Pressebilder 2017 CMS Source Art

Text Evelyn Waldt
Fotos Tim Bruening

User Rating: 0 / 5

instagram

subway_magazin
Da ist sie endlich, die Juni-SUBWAY! ☀️ . Dieses… https://t.co/UZRcC53ylr
subway_magazin
Am 19. Mai eröffnet die… https://t.co/0NiD5aKEtn
Follow subway_magazin on Twitter

SUBWAY Newsletter

 

Mit SUBWAY verpasst Du kein Event mehr in Braunschweig und der Region. Hol Dir unseren Newsletter!

Kontakt

SUBWAY – Eine Region, ein Magazin

#Redaktion

oeding magazin GmbH
Erzberg 45
38126 Braunschweig

Telefon: 0531-48015-134
Telefax: 0531-48015-79
E-Mail: info@subway.de

Durch Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Weitere Informationen über Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.