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Vergangene Nacht wurde im Dolby Theatre in Los Angeles mal wieder der

rote Teppich ausgerollt und der heißbegehrte Academy Award für alles,

was mit Film zu tun hat, verliehen.
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Als heißer Favorit ging Bong Joon-ho ins Rennen, der für „Parasite“ gleich sechs Nominierungen bekam. Das Mitfiebern hat sich gelohnt und so ging die südkoreanische Tragikomödie mit vier Trophäen – darunter die Königsdisziplinen „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bestes Originaldrehbuch“ und „Bester fremdsprachiger Film“ – nach Hause. Damit gewann zum ersten Mal in 92 Jahren Oscar-Historie ein nicht-englischsprachiger Film den größten Preis für den besten Film des Jahres.

Bereits mit Golden Globes überhäuft und heftigen elf Nominierungen war auch „Joker“ einer der vielversprechendsten Filme des Abends. Absolut verdient gewann Joaquin Phoenix den Oscar der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ – trotz vieler Nominierung der erste seiner Karriere. Mit diesem Preis reiht er sich in die legendären, preisgekrönten Performances von Jack Nicholson und Heath Ledger ein, die ebenfalls für ihre „Joker“-Verkörperung mit einem Oscar belohnt wurden. Auch für die beste Filmmusik wurde „Joker“ ausgezeichnet.

Endlich konnte auch Schnucki Brad Pitt seine erste Academy-Trophäe gewinnen – als „Best Supporting Actor“ in Quentin Tarantinos vorletztem Werk „Once Upon A Time … In Hollywood“. Mit einer zuckersüßen Liebeserklärung an seine Kinder bedankte er sich für die Ehrung. Mitgefreut hat sich mal wieder sein Buddy Leonardo DiCaprio. Hach ja, diese zwei.

Weitere Gewinner des Abends: „Bridget Jones“-Darstellerin Renée Zellweger für ihre Hauptrolle in „Judy“ und Laura Dern erhielt den Preis als „Beste Nebendarstellerin“ im Drama „Marriage Story“. Die Auszeichnung für die „Beste Kamera“ ging an das besondere Historiendrama „1917“ von Sam Mendes, welches fast als einziger One-Shot – quasi in Echtzeit – gedreht wurde. Auch schön: Elton John wurde für seinen Song „(I’m Gonna) Love Me Again“ aus dem Bio-Pic „Rocketman“ ausgezeichnet. Anschließend setzte er sich selbst nochmal ans Klavier und spielte seinen Gewinner-Song.

Für musikalische Gänsehaut-Momente sorgte die Newcomerin Billie Eilish, die mit einer Coverversion von „Yesterday“ für verstorbene Künstler sang. Die Überraschung des Abends lieferte Eminem, der mit 18 Jahren Verspätung nun endlich seinen ebenfalls Oscar-prämierten Welt-Hit „Lose Yourself“ performte. Wie sein neues Album „Music To Be Murdered By“ kam diese Aktion völlig unerwartet – wurde aber von den Gästen ordentlich abgefeiert und mit Standing Ovations geehrt.

Text Louisa Ferch
Foto pixabay.com

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