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Niedersächsisches IT-Mekka: Die private Non-Profit-Schule
42 Wolfsburg ist die pädagogische Revolution in puncto
Programmier-Ausbildung. Der Wettstreit um die beliebten
Studienplätze für das kommende Wintersemester hat begonnen.
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Eine Ausbildungsstätte ohne Professor-Innen oder Vorlesungen, die komplett auf selbstbestimmtes, freies Lernen setzt – klingt utopisch, ist aber tatsächlich real. In Wolfsburg starteten am 11. Mai rund 170 SchülerInnen aus 30 Nationen in eine neue Bildungszukunft. An der Programmierschule 42 Wolfsburg bilden sich die SchülerInnen nämlich mithilfe von Mentoren und Fellows selbst zu Software ProgramiererInnen aus – ganz nach dem Vorbild der École 42, die 2013 von Xavier Niel als private, gemeinnützige und gebührenfreie IT-Schule in Paris gegründet wurde und inzwischen 36 Standorte in über 20 Ländern umfasst. Neben Wolfsburg gibt es hierzulande nur eine weitere 42-Schwesternschule in Heilbronn.
Warum sollte man sich jedoch für solch einen unkonventionellen Bildungsweg entscheiden? Wir haben uns die progressive Non-Profit-Schule genauer angeschaut.
42 – die Antwort auf alles
Das konventionelle deutsche Bildungssystem bietet leider wenig Spielraum für Flexibilität: Kreative Lernstrategien fallen aufgrund eines eng getakteten Curriculums gewöhnlich unter den Tisch. Wer beim Unterrichtsstoff nicht mitkommt, verliert den Anschluss. Pech gehabt!

An der Programmierschule 42 Wolfsburg widmet man sich deshalb lieber dem realitätsnahen und zukunftsorientierten Lernen, denn dank des innovativen Peer-to-Peer-Lernkonzepts wird dem drögen Frontalunterricht abgeschworen. Dozierende findet man an dem Campus vergebens, vielmehr lässt sich die englischsprachige Ausbildung nur im Multiplayermodus bestreiten. Die SchülerInnen lernen in Projekten auf spielerische Weise mit- und voneinander und suchen gemeinsam nach Lösungen im
Trial-and-Error-Verfahren – immer dem Credo folgend: Learning by Doing. Dieser Mix aus Peer-Learning, Gamification und projektbezogenem Lernen führt Studien zufolge zu schnelleren und besseren Lernerfolgen.

Dabei springen die SchülerInnen wie im Videospiel von Level zu Level: Statt Noten abzukassieren, erhält der IT-Nachwuchs bei erfolgreichem Levelabschluss Erfahrungspunkte und kann damit die nächste Curriculum-Ebene freischalten. Durch das selbstbestimmte Arbeiten an praxisbezogenen Problemstellungen in den Lern-Challenges erlernen die CoderInnen das ganze IT-Spektrum autodidaktisch und feilen zeitgleich an ihren Soft Skills.
„Wir glauben an maximalen Lernerfolg durch fehlenden Frontalunterricht und der Freiheit zu lernen, wann und was man möchte – feste Lerneinheiten gibt es bei uns nicht!“, veranschaulicht Lisa Calitri, Marketing- und Kommunikationsleiterin bei 42 Wolfsburg. Deshalb ist der Campus an 365 Tagen 24/7 für die SchülerInnen geöffnet. Wann gearbeitet wird, kann ganz individuell an die eigenen Konzentrationshochphasen angepasst werden. Im Laufe der Ausbildung können die angehenden Software ProgrammiererInnen ihre ganz persönliche Zukunft entwerfen, indem sie sich spezialisieren und die Projekte je nach Leidenschaft und Karriereplan auswählen.

Silicon-Valley-Flair versprüht der voll ausgestattete Campus mit Wohlfühlatmosphäre: Wenn nicht gerade im Video-, Social-Media- oder AR/VR-Lab gearbeitet und programmiert wird, können die SchülerInnen im Gaming Space abhängen, eine vitalisierende Dusche nehmen, sich in der Küche kulinarisch stärken oder eine der zahlreichen Schlafkapseln zum Ausruhen nutzen. Ein weiteres Highlight ist das sogenannte FabLab, ein offenes Forschungs- und Entwicklungslabor, das den CoderInnen die Möglichkeit gibt, Soft- und Hardware-Entwicklung experimentell zu erlernen.

Obwohl das Ausbildungskonzept von 42 Wolfsburg komplett auf Lehrende verzichtet, ist der Programmiernachwuchs dennoch nicht komplett auf sich allein gestellt. Vielmehr gibt es freiwillige Mentoren und Fellows aus der Wissenschaft und Industrie, die den SchülerInnen zur Seite stehen und ihnen via Impulsvorträge frischen Input geben und ihre Fragen beantworten. Einer davon ist der US-amerikanische Informatik-Pionier Vint Cerf, der als „Vater des Internets“ gilt.
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CoderInnen von Morgen
Was die 42 Wolfsburg von anderen Programmier- und Hochschulen unterscheidet? Die 42 ist komplett gebührenfrei und ohne Zulassungsbeschränkung zugänglich. Es braucht weder eine Hochschulreife noch Vorkenntnisse oder ein bestimmtes Alter. Vielmehr zählen Motivation und Talent, um in den Programmierolymp aufzusteigen. Die 180 Ausbildungsplätze werden durch eine vierwöchige „Piscine“ vergeben. Bei dem nervenaufreibenden Aufnahmetest werden die BewerberInnen metaphorisch ins kalte Wasser geschmissen und auf die ein- bis dreijährige Ausbildung vorbereitet. Für das kommende Wintersemester, das am 15. November beginnt, starten die heiß begehrten Piscines am 28. Juli und am 22. September.

Da sich 42 Wolfsburg einem disruptiven pädagogischen Ansatz verschrieben hat, lässt sie sich nicht in das Korsett der staatlichen Anerkennung quetschen. Folglich gibt es keinen Bachelor oder Master, stattdessen entwickeln die ProgrammiererInnen – wie ArchitektInnen oder DesignerInnen – ein Portfolio mit ihren Coding-Projekten und den Qualifizierungen hinsichtlich spezieller Programmiersprachen oder Technologien. Dadurch haben die AbsolventInnen auch beste Jobaussichten bei den zahlreichen Partnern des NGO-Start-ups wie zum Beispiel Volkswagen, Porsche, Google, Microsoft, Red Hat und die ReDI School of Digital Integration.



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„Diese Unternehmen vertrauen uns an, die nächste Generation an Software ProgrammiererInnen auszubilden. IT-Stellen bleiben oft monatelang unbesetzt, obwohl für die meisten gar kein Universitätsabschluss notwendig wäre. Echte praktische Erfahrungen sind wichtiger denn je! Genau diese Lücke füllt 42 Wolfsburg. Wir bilden praktisch und projektbezogen aus. Davon profitieren nicht nur unsere SchülerInnen, sondern auch die um Fachkräfte ringenden Unternehmen“, freut sich Marketingleiterin Lisa Calitri.

Die Verflechtung aus sozialen, persönlichen und methodischen Kompetenzen wie Selbstdisziplin, Engagement, Empathie, Teamfähigkeit, Zeitmanagement und Problemlösungskompetenz macht die voll ausgebildeten Software ProgrammiererInnen zu vielseitig einsetzbaren und unentbehrlichen ArbeitnehmerInnen, die unter anderem die fruchtbare Zukunft der emissionsfreien und digitalen Mobilität kreativ und produktiv mitgestalten können. 42 Wolfsburg gestaltet im Heute die Welt von morgen.

Die Vorteile im Überblick
• Keine Vorkenntnisse notwendig
• Zugänglich für alle, unabhängig vom Abschluss, nur Talent zählt!
• Internationaler, praxisorientierter Lernplan auf Englisch
• Spielerisches Lernen ohne Lehrer, Bücher oder Klassen
• Kostenlos

Text Denise Rosenthal
Fotos 42 Wolfsburg

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