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Der Braunschweiger Instagram-Account fair.kocht klärt über
Lebensmittelverschwendung und Alternativen zum Wegwerfen auf.
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Essen ist ein Thema, das uns alle täglich beschäftigt. Ob beim Einkauf im Supermarkt oder zu Hause beim Abendessen – wir futtern alle ziemlich gern und oft überlegen wir schon während des Essens, was man denn als Nächstes noch so alles verspeisen könnte. Und gerade in Deutschland haben wir auch die entsprechende Auswahl, um das überhaupt tun zu können: Supermärkte, die gefühlt immer größer werden und deren Angebot ständig wächst. Allerdings fühlt man sich auch schnell überfordert, wenn man vor einem zehn Meter langen Regal steht, das gefüllt ist von der gleichen Ware in unterschiedlichen Variationen. Obwohl wir alle täglich mit diesen Massen an Essen konfrontiert sind, beschäftigen sich nur wenige von uns mit den Folgen, die dieser Überfluss mit sich bringt.
Die drei sympathischen Wahlbraunschweiger:innen Lulu, Vreni und Luis wollen auf ihrem Instagram-Kanal fair.kocht diesem paradoxen Verhalten entgegenwirken. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, über Lebensmittelverschwendung aufzuklären und besonders Alternativen dafür zu präsentieren.
Kennengelernt hat sich das Trio bei einem klassischen WG-Casting. Lulu, die sich bei der Unterstützung bedürftiger Personen im Corona-Sommer 2020 erstmals mit Foodsharingsharing auseinandersetzte, war auf der Suche nach nachhaltig motivierten Mitbewohner:innen und traf so auf Vreni, die schon länger in das Thema involviert war. Zusammen intensivierten sie ihr Engagement und der Instagram-Kanal entstand. Seitdem folgten eine Reihe von Posts und ein Neuzugang in Form von Mitbewohner Luis, der seit Kurzem auch aktiv beim Foodsharing dabei ist. Aber was ist Foodsharing überhaupt?
„Es ist eine Initiative, die gegründet wurde, um die Verschwendung von Lebensmitteln zu bekämpfen. Verschiedene Verantwortliche gehen mit Supermärkten, Bäckereien oder ähnlichen Kooperationen ein: Die ,Foodsaver‘ dürfen zu festen Terminen Lebensmittel abholen, die die Betriebe sonst weggeschmissen hätten. Diese Lebensmittel können dann für den Eigenbedarf behalten oder mit anderen Menschen geteilt werden“, erklärt das Trio. Und geteilt wird dabei oft, denn wer mal einen Blick auf die Bilder einer erfolgreichen Lebensmittelrettung wirft, der sieht, dass dort nicht nur ein paar alte Bananen, sondern ganze Kisten voller unterschiedlichster Lebensmittel vor dem Müll bewahrt werden.
Die Menge dieser Lebensmittel und die Anzahl der Foodsaver in Deutschland sind auch ein Indikator dafür, wie viele Lebensmittel eigentlich verschwendet werden und wie relevant das Thema gesellschaftlich ist, erklären die drei im SUBWAY-Gespräch. „Eine massenhafte Überproduktion scheint in unserem Wirtschaftssystem lukrativer zu sein als mit unseren Ressourcen nachhaltig umzugehen.“
Dabei wäre solch eine Verschwendung oft gar nicht nötig, denn die allermeisten Lebensmittel werden weggeschmissen, obwohl sie noch lange genießbar sind und oft ist nur der Bedarf nach dauerhafter Verfügbarkeit daran schuld. „Manche:r kennt es ja vielleicht auch selbst, wenn man abends zum Kochen verabredet ist und sich dann dabei erwischt, wie man einen Groll hegt, weil die Zucchini beim Feierabendeinkauf bereits ausverkauft sind“, veranschaulichen Lulu, Vreni und Luis vom fair.kocht-Account.
Nun stellt sich vielleicht die Frage: Was geschieht mit dem ganzen geretteten Essen? Neben Tipps zur Lagerung und Weiterverarbeitung posten die Hobby-Influencer:innen auch eine Menge leckerer und einfacher Rezeptideen. Sich nicht immer aussuchen zu können, was es genau zu essen gibt, regt ja auch zur Kreativität an: „Häufig retten wir Lebensmittel, zu denen wir vorher kaum Bezug hatten. Was macht man denn bitte zum Beispiel mit Mairübchen?“ Aber nach kurzer Suche sind schmackhafte Ideen gefunden, die dann auch geteilt werden können.
Foodsharing is caring – für eine bessere Lebensmittelverteilung, für die Umwelt und letztendlich auch das Klima. 

Text Moritz Reimann
Foto fair.kocht

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