Alola Pikachu!

„Pokémon Sonne und Mond“

Ein Pokémon-Spiel  hat im letzten Sommer die Gemüter erhitzt und der Presse reichlich Stoff fürs Sommerloch gegeben. Und während die Smartphone-Variante „Pokémon Go“ von vielen längst vergessen wurde, gab es kurz vor Weihnachten Pokémon-Nachschub.

Alola Picachu Pokemon Insel 1

Zum 20-jährigen Jubiläum der Spielereihe erschien die siebte Generation der Taschenmonster: „Pokémon  Sonne“ und „Pokémon Mond“. Das Spielprinzip ist seit der ersten Generation, „Blau“ und „Rot“, gut gealtert. The Pokémon Company hat es geschafft, die Spiele immer ein wenig zu verbessern. Ein Pixel  mehr  hier  und  eine  Farbe  anders  dort – so waren die folgenden Sammelabenteuer immer  wieder  und  wieder  Verkaufsschlager. Für „Sonne“ und „Mond“ wurde ein Renovationsprogramm gestartet. Im Kern sind sie typische Pokémon-Games. Wer sich für die „Mond“-Variante des Spiels entschieden hat, kommt in den Genuss eines verdrehten Tages-Nacht-Rhythmus. Sind 3DS, 2DS oder New 3DS auf die reguläre Uhrzeit eingestellt, so ist es im Spiel Nacht, während es im wahren Leben Tag ist. „Sonne“ folgt dem natürlichen Lauf der Dinge. Wichtig ist die Tageszeit besonders fürs Sammeln und Jagen – denn bestimme Pokémon oder Ereignisse gibt es nur tagsüber oder nachts. Der Spieler beginnt seine Trainer-Reise in der Alola Region auf der Insel MeleMele.

Dort wird er vom hiesigen Pokémon-Professor Kukui begrüßt und darf sich sein erstes Taschenmonster aussuchen: Vom Typ Feuer gibt es Flamiau, der Pflanzentyp ist Bauz, das Wasserpokémon heißt Robball. Die Geschichte kommt ins Rollen, wenn man auf die geheimnisvolle Lilly und ihr seltenes Cosmog trifft. Lilly wurde an den Strand gespült und hat keine Erinnerungen an ihr früheres Leben. Eine nette Story, der man gerne folgt und die das Spiel angenehm  begleitet. Die Gegner der siebten Generation sind etwas seltsam. Die Handlanger von Team Skull begegnen uns rappender Weise mit vielen „Bros“ oder „No Ways“. Yo, Pokebros!

Davon abgesehen, ist das Spiel eine spannende Reise über eine Inselkette, die den Hawaiianischen Inseln nachempfunden ist. Pokémon-Arenen wurden durch die Inselwanderschaft ersetzt. Auf jeder der vier Inseln besiegt man durch Kämpfe, Suchspiele oder Rätsel die sogenannten Kapitäne und als Hauptgegner das Schutzpatron-Pokémon. Das ist eine schöne Neuerung, die durch die unterschiedlichen Herausforderungen deutlich interessanter gestaltet wurde. Die üblichen, ständigen Kämpfe waren doch eher eintönig. Mit der Z-Attacke ist ein mächtiger Angriff eingeführt worden, der ein Mal während eines Kampfes benutzt werden kann. Zusätzlich zu der in der sechsten Generation eingeführten Mega-Entwicklung ist man nun für wirklich jeden Kampf gewappnet. Darüber hinaus gibt es viele neue Pokémon und viele alte Pokémon haben eine eigene Alola-Form bekommen (unter anderem Mauzi und Raichu). Sehr, sehr praktisch ist die Fortbewegung (schnell, fliegend oder schwimmend) mit PokéMobil. Das Fahrrad fällt dadurch weg, da man jetzt auf Tauros oder Bissbark schnell reiten kann. Und man kann auch darauf verzichten, zum Beispiel ein Pokémon im Team zu haben, welches schwimmen oder Felsen zertrümmern kann.

„Pokémon Sonne und Mond“ sind gelungene Weiterentwicklungen der klassischen Spielereihe. Für Neueinsteiger sind sie ebenso geeignet wie für Spieler, die ihre erste Trainer-Reise in „Blau“, „Rot“ oder „Gelb“ begonnen haben. Es gibt viel zu entdecken, sodass man mit über 40 Spielstunden locker die Reisezeit von Deutschland nach Hawaii übersteht und für den Rückflug auch noch etwas zu tun hat. Alola.

Alola Picachu Pokemon Insel mit Haus

Text: Kathleen Kalle
Fotos: Nintendo, The Pokémon Company

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