|
Der VfL Wolfsburg ist den meisten wohl eher bis ausschließlich bekannt durch Bundesliga und UEFA-Cup. Doch neben Fußball und VW hat Wolfsburg noch anderes zu bieten. Unter anderem eine Abteilung für Wushu. Diese veranstaltet zum mittlerweile vierten Mal den Dragon Cup. Am 16. Oktober treffen sich international renommierte Wushu-Asse in der Sporthalle der BBS 1 der Autostadt. So weit, so gut. Doch, was ist eigentlich Wushu?„Wushu ist der Grundbegriff fernöstlicher Kampfsportarten. Daraus sind eigentlich die allgemein bekannten Kampfsportarten, wie Karate, Judo oder Kung Fu hervorgegangen“, klärt Evelyn Arnett, Abteilungsleiterin für Wushu beim VfL, auf. Kung Fu bedeutet so viel wie „harte Arbeit“, während Wushu eher mit „Kampfkunst“ zu übersetzen ist.
Das sollte auch allen Anfängern klar sein, die sich ins Dojo bewegen, um dort zu lernen wie sie ihre Kumpels auf Kreuz legen können. Denn das hat mit Kunst nichts mehr zu tun. „Es ist eine gefährliche Kampfsportart und es wird bereits den Kleinsten gesagt, dass sie das nicht ausnutzen dürfen, um andere zu verletzen“, so Evelyn Arnett. Trotzdem wird man bei der Abendgala nicht auf altbewährtes verzichten müssen. Es werden Breitschwerter, Säbel und Speere geschwungen, Bretter zerschlagen und Drei-Sektion-Stöcke durch die Luft gewirbelt. Dabei sind neben Mannschaften aus ganz Europa auch YanLong Li, VfL-Trainer und mehrfacher chinesischer Staatsmeister im Vollkontaktfreikampf ist. Er ließ in „König der Südfaust“, dem erfolgreichsten chinesischen Film des Jahres 1983, bereits seine Fäuste sprechen.
Text: Henning Schmidt Foto: Vfl Wolfsburg
|