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„Er hat nichts in der Birne. Er hat Hirnivin. Das hochwertige Sprühhirn schießt hochwertige graue Zellen direkt unter die Schädeldecke und macht so Denken überflüssig. Wirkt manchmal bis zu zehn Stunden – manchmal auch nicht. Hirnivin: stark gegen Dummheit – sanft zum Hirn.“ Das ist nur einer von vielen Gags, die Comedian Marco Rima in seiner „Wochenshow“-Laufbahn gerissen hat. Ob als debil-greiser Großvater Adolf, traniger TV-Moderator „Mücke“ oder US-Rapper JJ Cool E, der auf „Ricky’s Pop Sofa“ herümlümmelte, wird er uns in guter Erinnerung bleiben. Nun geht Rima neue Wege. Alles über seine neuen Pläne verrät Comedian Marco Rima im SUBWAY-Kurz-Interview.
Warum haben Sie eigentlich bei der „Wochenshow“ aufgehört?
„Ich war drei Jahre lang dabei. Nach zwei Jahren merkte ich, daß der Job mich nicht genug forderte und ich andererseits aber auszubrennen drohte. Wenn man das spürt, muß man gehen. Gleichzeitig entstand die Idee zu meinem neuen Comedy-Musical „Hank Hoover“.“
Worum geht’s in „Hank Hoover“?
„Um einen Privatdetektiv, der für einen Filmproduzenten den verschwundenen Star „Venus“ sucht – ein indischer Guru bringt die Lösung. „Hank Hoover“ ist eine multimediale Comedy Show mit mir in der Hauptrolle. In der Schweiz war das Ganze ein großer Erfolg, vielleicht werden wir im Herbst damit auch in Deutschland auf Tour sein.“
Haben die Schweizer einen anderen Humor als die Deutschen?
„Na ja, wenn ein Witz erzählt wird, dann lachen die Schweizer zwei Wochen später als die Deutschen. Im Ernst: Das Klischee mit der Langsamkeit stimmt so nicht. Bei allem, was mit dem Wort zu tun hat, sind die Schweizer sogar schneller. Weil unser Land eine Kultur mit vier Sprachen ist, und deshalb eine ganz besondere Aufmerksamkeit gegenüber Sprache, also auch Sprachwitz besteht.“
Haben es lustige Männer leichter bei den Frauen?
„Ich denke, daß lustige Typen was verbergen wollen. Ich zum Beispiel hatte schon immer eine große Klappe, aber beim Flirt bin ich schüchtern. Sicher ist es von Vorteil, wenn man Humor hat, aber ich kann auch sehr humorlos sein – zu Hause.“
Interview: Christian Göttner Foto: Sat.1
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