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Nach den Erfolgen von „Scream“ und Co. folgen nun die Nachfolger der Highschool-Horrorstreifen. Besser gesagt: die Nachahmer. Mit lieblos gemachtem Ramsch wollen geschäftstüchtige Produzenten auf den Genre-Zug aufspringen und hoffen so, noch die schnelle Mark zu machen. Passender Titel: „Dich kriegen wir auch noch“! Mit heißer Nadel gestrickt, wird diesmal die Grundidee der „Frauen von Stepford“-Trilogie aus den 70er Jahren geplündert. In einem Provinzdorf wurde dort einst die Bevölkerung per Gehirnwäsche zu braven Spießer-Robotern gezüchtet. Weil nun Teenies als Trend angesagt sind, findet hier alles in der Highschool statt. Der obskure Psychologe Caldicott hat es dank merkwürdiger Methoden geschafft, daß in Cradle Bay nur fleißige Kids die Schule bevölkern. Bisweilen rasten seine Engel allerdings aus, dann nämlich, wenn ein Prise Erotik in der Luft liegt: da werden prüde Jungspießer zu prügelnden Bestien. Durch den neuen Schüler Steve wird die Harmonie der Kleinstadt-Idylle erheblich gestört...
Spannend ist das nur selten, lustig oder gruselig schon gar nicht. Das hat wohl auch Regisseur David Nutter bemerkt, der verzweifelt versucht, seinen faden Film per Soundtrack aufzupeppen. Manche mißratenen B-Pictures sind so miserabel, daß sie schon wieder gut sind. Bei dieser schlecht zusammengeschusterten Raubkopie bleibt nur das große Gähnen.
Text: Dieter Oßwald Foto: Senator Film
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