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„Trainspotting“ feierte gewaltige Erfolge: der Film besitzt Kult-Status und machte Ewan Mc Gregor über Nacht zum Star, der Roman wurde zum Bestseller. Jetzt kommt Irvine Welshs Kurzgeschichten-Sammlung „The Acid House“ ins Kino: Kleine Anekdoten in einem England aus Sozialhilfe, Suff, HIViren, Drogen und Kleinkriminalität. Schauplatz: Edinburghs graue Beton-Vororte. Drei dieser weirden Stories bannte Paul McGulgan nun auf Zelluloid.
„The Granton Star Cause“ macht den trägen Bob innerhalb von ein paar Stunden zum Verlierer auf ganzer Linie. Ohne Liebe, Geld und Dach über dem Kopf trifft er auf Gott, der den Lethargen in eine Scheißhausfliege verwandelt. Dies öffnet ihm völlig neue Perspektiven. Schlicht bizarr! Der Putzmann im Umkleideraum am Anfang: Irvine Welsh.
„A Soft Touch“ präsentiert den gutmütigen Loser Johnny, der sich zwischen den Trieben und Hieben einer Hochhaussiedlung wiederfindet: seine Frischvermählte bekommt von irgendwem ein Kind, vertraut es ihm großzügig an, um fleißig auf die Suche nach weiteren Helden-Zeugern zu gehen. Bittere Geschichte!
„The Acid House“ mit „Trainspotting“ Junkie Spud beginnt mit einem massiven Acid-Trip und einer zeitgleichen Geburt. Ein Blitz läßt den Raver Coco und den Säugling die Körper tauschen. Während das drogengeschwängerte Riesenbaby im Krankenhaus sabbert, zeigt sich der Mitzwanziger im Strampelanzug ganz angetan von der mütterlichen Zuneigung. Brutal komisch!
Text: Volker Peschel Foto: Senator Film
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