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„So here I am once more“ ... So lautet die erste Textzeile des Openers vom ersten Marillion-Album „Script for a Jester’s Tear, und der „Narr“ meldet sich mit einem neuen Album zurück: „Raingods with Zippos“. Es ist bereits das fünfte Studiowerk, das uns der gewichtige Ex-Fronter der englischen Bombast-Frickler vorlegt, und es bestätigt seinen Trend, weg von den komplizierten Arrangements, die vielen als zu schwer verdaulich nicht in die Gehörgänge drangen. Bereits auf den beiden Vorgängeralben war zu hören, daß poppigere, allgemein verträglichere Töne vorherrschen würden. Dabei kann Fish, der als Derek Dick in Schottland geboren wurde, seine Herkunft allerdings nicht verleugnen, und laut eigener Aussage will er dies auch gar nicht: Auch das Herzstück von „Raingods with Zippos“ ist beinahe eine halbe Stunde lang und dabei so abwechslungsreich, daß es sicher alte Fans in selige Verzückung versetzen wird. Scheint, es ist alles beim Alten geblieben, und doch ist alles neu. Wichtig ist, daß er wieder da ist und auf Tour kommt, denn da entfaltet sich die Mischung aus guter Laune und Gänsehaut immer noch am besten...
Text: Frank Jäger Foto: Roadrunner
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