„Schlag den Raab“ demnächst im TV, für PC und Wii
>> weiter lesen
>> weiter lesen
Über einen Comedian in Gefangenschaft: „This Prison where I live“
>> weiter lesen
>> weiter lesen
Das Bändchen zum Glück: Honky Tonk in Wolfenbüttel
>> weiter lesen
>> weiter lesen
Fast malerischer Gestus: „Miral“ ab dem 18. November im Kino
>> weiter lesen
>> weiter lesen
„Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung“ mit Award ausgezeichnet
>> weiter lesen
>> weiter lesen
Science-Slam-Finale in Braunschweig
Gehirn zu vergeben

Heute bieten so genannte Science Slams weit umfangreichere Möglichkeiten der eleganten Wissensvermittlung. Dichten, zaubern, experimentieren, in die Irre führen, den Zuschauer auf den Kopf stellen: Wem keine geeignete Methode einfällt, um wie ein Forschungsmuezzin vom Elfenbeinturm herunterzurufen und hunderte Seiten sperriger Forschungsliteratur aus dicken Disserationen voller verschreckender Formeln kopfgerecht auf die Bühne zu bannen, braucht bei einem Science Slam gar nicht erst anzutreten. Ähnlich wie beim Geschwisterchen Poetry Slam entscheidet das Publikum darüber, ob der Slammer in zehn Minuten von seiner wissenschaftlichen Sache überzeugen konnte. Erfüllt er seine Massen-Mission, können sich den Zuschauern tatsächlich wissenschaftliche Wunderwelten eröffnen – und welchen Sinn hätte alle Forschung, wenn sie niemanden interessieren würde?
Bereits kampferprobte Turnier-Tüftler treffen am 19. Juni ab 19 Uhr im Haus der Wissenschaft (Audimax-Zelt) in der Löwenstadt beim ersten deutschen Science-Slam-Finale aufeinander. Sechs bewährte Slammer aus der gesamten Republik – unter ihnen auch ein Braunschweiger – kämpfen um das goldene Hirn: Mit genügend Publikumsbeistand darf sich einer der Nachwuchswissenschaftler beim Bundesfinale also ein neues, veredeltes Denkorgan ins heimische Regal einordnen. Ein paar goldene Gedanken können selbstverständlich nie schaden. Neben dem Hirn spielt aber natürlich auch das Herz eine wichtige Forschungs-Rolle: Die Wissenschaft braucht endlich mal wieder ein paar Sympathieträger, neue Einsteins, die dem Fotografen genüsslich die Zunge raus strecken und das Kunstlicht der Laboratorien mit ihrem Herzblut fluten. Ein Slam-Sieger ist daher immer auch ein Sieger der Publikums-Herzen. Alle Schüler haben zu der Veranstaltung übrigens freien Eintritt. Auch wenn sie ihren LÜK-Kasten zu Hause lassen.
Termin 19.6.
Ort Haus der Wissenschaft (BS)
Web www.hausderwissenschaft.org










