grafik
2010-07-31-42Fieber-ClubRoyal-YCT-034.jpg
PARTYBILDER
TERMINE
GASTRONOMIE
SUBWAY-ARCHIV
konzertkarten
MEDIENSHOP
VERLOSUNGEN
SUBWAY-LESERPOLL
IMPRESSUM
Regio: Progressive-Rock von Cryptex am Sonntag live
>> weiter lesen
Schmutzig, schmutziger, „Drecksau“ – Romanverfilmung mit James McAvoy
>> weiter lesen
Die neue Schlagerprinzessin und DSDS-Gewinnerin Beatrice Egli erobert die iTunes-Charts
>> weiter lesen
Regio: Rock auf dem Rittergut – Karten zu gewinnen
>> weiter lesen
Zurück in die Sechziger mit „Inside Llewyn Davis“ – neuer Film der Coen-Brüder
>> weiter lesen
<<>>
Events im Mai
MoDiMiDoFrSaSo
  1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31
SUBWAY rss-feed
SUBWAY magazin
Partner von ENTANIA.com
SUBWAY Newsletter
weiterempfehlen
drucken

Kinoduell der Comic-Giganten

The Amazing Dark Knight Rises

Was haben wir inzwischen nicht alles aus nerdigen Sprechblasenbänden auf die Leinwand gequetscht gesehen? Schräge Schwarz-Weiß-Comic-Kunst in „The Spirit“, Remakes von Remake-Remakes („Hulk“) oder den philosophisch zertrümmerten American Dream („Watchmen“). Alles Blockbuster, die einen Rekord nach dem anderen knackten wie eine Packung Walnüsse. Oder die Panzerknacker Dagoberts Geldspeicher, die es unglaublicherweise noch nicht in einen Realfilm versetzt hat.

Ach ja, stimmt, da gibt es ja diese beiden amerikanischen Comicmarken, die sich seit Jahren in einem kalten Zeichen-Krieg befinden: Marvel (seit 1939) und DC Comics (seit 1934 – man beachte diese Jahreszahlen!). Und Marvel hat dieses Jahr bereits bestens im Kino vorgelegt: Zuletzt waren es die „Avengers“, eine Ansammlung von Marvel-Helden, unter anderem mit Black Widow, Iron Man und Captain America, die die Milliardenmesslatte nochmals höher legten. Doch bald treffen zwei der zugkräftigsten Vorzeigeverbrecherjäger solo im Kino aufeinander. Und zwar nicht in einem Film, sondern in der Box-Office-Endabrechnung. Der eine davon ist DC-Veteran Batman, in der Interpretation von Christopher Nolan. Der Abschluss seiner Trilogie, die unter anderem den verstorbenen Heath Ledger als oscar-prämierten, kongenialen Joker zeigte, startet am 26. Juli. Und lässt Bruce Wayne gegen Brutalo Bane (Tom Hardy, „Warrior“) Gotham City - und auch seine eigene Psyche – in Schutt und Asche legen. Das Erfolgsrezept der Nolan-Filme: Düstere, glaubwürdige Welten (Tim Burtons Versionen aus den 90ern wirken dagegen stellenweise wie bunte Kindergartenwände, genauso wie die diversen TV-Serien, wie kultig sie auch sein mögen) und dramatische Psychogramme – seine Bösewichte sind keine Videospiel-Endgegner-Schurken, sondern ernsthaft kranke, psychisch debile Amokläufer – die im kommenden „The Dark Knight Rises“ auch vor dem Super-Bowl-Endspiel, dem amerikanischen Entertainment-Orgasmus, nicht haltmachen werden. Kaum zu glauben, dass sich jemand den Streifen um die Fledermaus-Umnachtung nicht im Kino anschauen wird.

Dagegen wirkt good old Spidey fast ein bisschen schwach auf der Spinnenbrust: Der Marvel-Spinner krabbelte zum ersten Mal 1977 über die Leinwand, dann wieder vor ziemlich genau zehn Jahren, als Sam Raimi eine kitschig-klischeebehaftete Hollywood-Schnulze aus dem Stoff schmiedete – auch seine Trilogie, die für so manchen deutschen Zuschauer einfach zu viele rot-blaue Patriotismus-Flaggen wedeln ließ, wurde zum Blockbuster-Garanten. Nun erzählt „The Amazing Spider-Man“ schon wieder die Entstehungsgeschichte der Superspinne. Den Kirsten-Dunst-Part übernimmt Emma Stone („Zombieland“) und Spidey wird von dem eher unbekannten Andrew Garfield („The Social
Düsterer Ausblick: Das Batman-Finale wird mit einem überraschenden Knall enden
Düsterer Ausblick: Das Batman-Finale wird mit einem überraschenden Knall enden
Network“) verkörpert. Das könnte der Durchbruch des smarten Newcomers sein – oder die Produzenten stellen sich mit dieser Heldenwahl selbst ein Spinnenbein. Immerhin hat man „The Amazing Spider-Man“, der allein durch den Titel näher an den Comic-Vorlagen ist, nun vorverlegt: Eigentlich sollte der Streifen erst im Juli laufen, nun geht er schon am 28. Juni an den Start. Marvel und DC trafen in Comics schon des öfteren aufeinander – dieses Milliarden-Dollar-Duell scheint aber alles zu toppen, was bisher an Comickriegen an die Front gegangen ist. Hoffentlich profitieren dabei auch die Zuschauer von zwei gelungenen Umsetzungen und genug neuen Ideen.

<< zur Kategorie "Themen"